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Sport Regional Vor dem Anpfiff um 13.30 Uhr - Dynamo Dresden muss am Sonntag gegen den FSV Frankfurt punkten
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18:22 09.09.2015
Dynamo Dresdens Trainer Peter Pacult am Ball. Quelle: Dominik Brüggemann
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„Ich kann mich nicht damit anfreunden, dass andere dem Trainer vorschreiben, wie er zu spielen hat. Die Presse, Leute aus dem Verein. Das ist respektlos“, sagte der Österreicher am Freitag.

In den ersten drei Ligaspielen ließ Pacult mit Mickael Poté nur einen Stürmer auflaufen. Vor allem nach der bitteren 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Union Berlin in der Vorwoche gab es vermehrt Kritik am System. Vor allem, da mit Soufian Beyamina und dem wieder genesenen Zlatko Dedic zwei Offensivkräfte auf der Bank saßen.

Wie sich der Trainer am Sonntag entscheidet, ist nicht klar. Umstellen muss er aber auf jeden Fall. Denn Rechtsverteidiger Cheikh Gueye ist wegen einer Roten Karte zwei Partien gesperrt. Für ihn wird wohl Thorsten Schulz auflaufen. „Es ist meine Chance zu zeigen, was ich kann. Man merkt, dass Unruhe da ist, aber das ist auch normal“, sagte der Abwehrspieler.

Gemeinsam mit Pacult hat das Team die Niederlage gegen die Köpenicker aufgearbeitet. „Wir haben das ganz sachlich analysiert. Am Sonntag müssen wir mehr laufen, Druck aufbauen und die Zweikämpfe gewinnen. Wenn man auf die Tabelle schaut, sind drei Punkte notwendig“, meinte Schulz. Mit zwei Zählern aus drei Spielen haben die Dresdner keinen idealen Start erwischt.

Die Statistiken lassen ein torreiches Spiel erwarten. In den Spielen gegen die Frankfurter fielen im Schnitt 3,3 Treffer. Die Hessen spielten zuletzt im März 2012 0:0. Die Hessen haben durch das 1:0 in der Vorwoche gegen Bochum Aufwind bekommen. „Der Sieg und große Teile des Spiels am letzten Wochenende haben uns allen gut getan. Die Spieler bekommen langsam das Gefühl, dass sie auch mit dem neu zusammengesetzten Kader gut und erfolgreich spielen können und wachsen zunehmend zu einer Mannschaft zusammen“, so Trainer Benno Möhlmann. „Es gilt, in Dresden damit weiter zu machen: Sich nicht zurück zu lehnen, sondern noch intensiver, noch willensstärker, diszipliniert, engagiert und robust aufzutreten, selbstbewusst und mutig die Chancen zu suchen und zu nutzen.“

dpa / sl

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