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Sport Regional VC Dresden startet mit Niederlage gegen Coburg ins neue Jahr
Sportbuzzer Sport Regional VC Dresden startet mit Niederlage gegen Coburg ins neue Jahr
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20:38 09.09.2015
Robert Schramm (l.) und Tino Walter blocken einen Angriff von Coburgs Daniel Malescha, doch am Ende triumphierten die Gäste aus Franken. Quelle: M. Rietschel
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Das Team verlor das Kellerduell gegen den bislang sieglosen Aufsteiger VSG Coburg/Grub nach katastrophaler Leistung mit 1:3 (26:28, 26:24, 22:25, 19:25). Damit kassierten die "Wölfe" die sechste Niederlage in Folge und übernahmen die Rote Laterne. Dabei erlebten die 778 Zuschauer in der Margon-Arena insgesamt eine Partie auf schwachem Niveau.

Die Dresdner legten zwar im ersten Satz einen guten Start hin, führten mit 8:5 und später mit 21:18. Doch in der Schlussphase häuften sich die Fehler, während die Gäste meist über ihren Diagonalangreifer Daniel Malescha punkten konnten. Nachdem die Elbestädter zwei Satzbälle vergeben hatten, nutzte Coburg seine zweite Möglichkeit, den "Sack zuzubinden".

Im zweiten Durchgang wogte das Geschehen immer hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Diesmal hatten die VC-Männer das bessere Ende für sich. Und als die Jungs um Kapitän Eric Grosche im dritten Satz mit 3:0 starteten, hofften die Fans, dass die Mannschaft nun ihren Rhythmus findet. Doch vergebens. Die Dresdner gerieten mit 5:8 und 10:14 ins Hintertreffen. Obwohl sie sich zwischenzeitlich den 18:18-Ausgleich erkämpften, leisteten sie sich erneut in der entscheidenden Phase zu viele leichte Fehler.

Im vierten Abschnitt lagen die Hausherren von Beginn an zurück. Als sie sich noch einmal auf 18:19 herangespielt hatten, bekam Zuspieler Santino Rost, der sich beim Schiedsrichter aufgeregt hatte, die rote Karte gezeigt. Das bedeutete für Coburg einen Punkt und nach dem 18:20-Rückstand war das Schicksal der Wölfe endgültig besiegelt. Nach 110 Minuten verwandelten die Gäste mit einem Block gegen Tino Walter den ersten Matchball zum Sieg.

"Wir haben es nicht geschafft, unsere Vorhaben im Aufschlag und Block in die Tat umzusetzen", gestand Trainer Jan Pretscheck ein. Sein Co-Trainer Sven Dörendahl war ebenfalls enttäuscht: "Vielleicht sind einige auch mit dem Druck, dass nach der einschneidenden Änderung auf der Trainerposition jetzt alles besser werden muss, nicht klargekommen", mutmaßte er.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.01.2014

Astrid Hofmann

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