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Sport Regional VC Dresden: Aufsteiger kehrt ohne Punkte aus Berlin heim
Sportbuzzer Sport Regional VC Dresden: Aufsteiger kehrt ohne Punkte aus Berlin heim
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23:30 09.09.2015
Quelle: Archiv

Die große Arena flößte den Elbestädtern wohl am Anfang schon etwas Respekt ein, denn sie wirkten gehemmt. So hatten die Berliner keine Mühe, mit knallhartem Aufschlags- und Angriffsspiel und einem starken Block im ersten Satz schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Im zweiten Abschnitt schalteten die Hausherren einen Gang zurück und die Schützlinge von Trainer Sven Dörendahl kamen nun deutlich besser ins Spiel, führten sogar mit 8:6. Später zog der Meister wieder an und setzte sich erneut kontinuierlich ab.

Zu Beginn des dritten Abschnittes kamen Alan Wasilewski für Klaus Kunert und Thomas Schober für Yaniel Garay. Doch die Dresdner gerieten schnell in Rückstand, lagen zur ersten technischen Auszeit mit 2:8 zurück. Danach aber starteten die VC-Männer um Kapitän Eric Grosche eine Aufholjagd. Als sie sich bis auf einen Punkt (12:13) herangekämpft hatten, zwangen sie Berlins Trainer Mark Lebedew zu seiner einzigen Auszeit in dieser Partie. "Zumindest dieses Ziel haben wir erreicht", meinte Dörendahl später schmunzelnd. Die Hausherren ließen dann nichts mehr anbrennen und nach 65 Minuten war die 13. Niederlage der Dresdner besiegelt.

Sven Dörendahl wählte Nationalspieler Robert Kromm, der mit 13 Punkten bester Scorer war, bei den Berlinern zum "wertvollsten Spieler". Mark Lebedew entschied sich beim VC für Angreifer René Andörfer, der zwar nicht erfolgreichster Punktesammler war, aber eine "sehr solide Partie" ablieferte, wie ihm auch sein Coach bescheinigte. Bei allen anderen sah Dörendahl ein "Auf und Ab". Das Hauptziel, die Fehlerquote zu minimieren, habe die Mannschaft nur in Phasen geschafft. "Das Problem ist, diese Phasen sind zu kurz", so der VC-Trainer, der auch einräumte: "Im Block waren uns die Berliner klar überlegen und auch im Angriff dominierten sie deutlich." Das war aber wohl vom Champions-League-Teilnehmer auch nicht anders zu erwarten gewesen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2013

ah

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