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Sport Regional Unangenehme Tage: Lausitzer Füchse stürzen in der DEL 2 auf Platz elf ab
Sportbuzzer Sport Regional Unangenehme Tage: Lausitzer Füchse stürzen in der DEL 2 auf Platz elf ab
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17:15 09.09.2015
Füchse-Trainer Dirk Rohrbach ist die gute Laune gründlich vergangen. Seine Mannschaft befindet sich in der DEL 2 im freien Fall. Quelle: imago sportfotodienst

Und das ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison. Sprach Trainer Dirk Rohrbach vor Wochenfrist trotz ausgebliebener Erfolge davon, dass die tabellarische Situation noch in Ordnung sei, so hat sich das nach den Derbyniederlagen vom Wochenende grundlegend geändert. Die Lausitzer belegen nur noch Platz elf, den ersten Abstiegsrundenrang.

Ob der Schock der Pleite im Heimspiel gegen Dresden, das sechs Sekunden vor Ende mit 3:4 verloren ging, so tief saß, dass die Blau-Gelben zwei Tage später beim 3:8 regelrecht aus dem Crimmitschauer Sahnpark geprügelt wurden, wird eine der offenen Fragen bleiben. Nichts war zu sehen von den einstigen Tugenden der Füchse: dem schnellen Umkehrspiel, hoher Torgefahr, drei ausgeglichen starken Reihen, gutem Forechecking, einer akzeptablen Zweikampfquote. Sicher: Von den nicht wenigen Rekonvaleszenten (Pyka, Pozivil, Johansson) sind nach teilweise wochenlangem Fehlen nicht gleich Wunderdinge zu erwarten. Weshalb man sich aber beim ETC gleich zweimal in eigener Überzahl übertölpeln lässt und die vorentscheidenden Treffer kassiert, das bedarf der schnellen Aufarbeitung.

Noch haben die Oberlausitzer zwei Nachholespiele zu bestreiten. Beide Male geht es gegen den amtierenden DEL2-Champion aus Bremerhaven. Das erste der Aufeinandertreffen steigt schon morgen (20 Uhr) an der Nordsee. Viel Zeit zum Trainieren oder für Gespräche bleibt da nicht. Insofern wird interessant, wie Trainer Dirk Rohrbach seine Ankündigung nach der Schlappe in Crimmitschau umsetzen wird, wonach es im Fuchsbau nun "andere Tage" werden. Denn personell hat der Oberfuchs kaum echte Alternativen.

Sean Fischer fehlt noch ein Spiel. Dann ist der Kader der Weißwasseraner wieder komplett. Für vier Reihen reicht das EHC-Aufgebot allerdings trotzdem nicht. Und in jeder der drei Sturmreihen gab es zuletzt zumindest je einen "Leistungsausfall". "Namen will ich nicht nennen. Und ich werde auch weiter mit diesen Spielern arbeiten. Schließlich brauche ich sie noch", gibt sich der Coach diplomatisch. Und reagiert gereizt auf Fragen nach Reihenumstellungen: "Soll ich vielleicht die, die gerade nicht gut drauf sind, auch noch in einer Linie bringen?" Ohne Veränderungen wird es dennoch nicht gehen. Denn im Spielaufbau lief zuletzt sehr wenig zusammen. Das Defensivverhalten war auch alles andere als optimal.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.01.2015

Sebastian Matthieu

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