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Überraschend deutliche DSC-Niederlage in Schwerin

Volleyball Überraschend deutliche DSC-Niederlage in Schwerin

Trotz guter Vorbereitung hat es für die DSC-Volleyballerinnen gestern im beim Schweriner SC nicht gereicht. Das Team von Trainer Alexander Waibl musste sich vor 2000 Zuschauern dem deutschen Meister überraschend deutlich mit 0:3 geschlagen geben.

Kaum ein Durchkommen für DSC-Angreiferin Piia Korhonen (2. v. r.): Ex-DSC-Spielerin Louisa Lippmann (r.) und Lauren Barfield blocken für Schwerin.

Quelle: Cornelius Kettler

Dresden. Trotz guter Vorbereitung hat es für die DSC-Volleyballerinnen gestern im beim Schweriner SC nicht gereicht. Das Team von Trainer Alexander Waibl musste sich vor 2000 Zuschauern dem deutschen Meister überraschend deutlich mit 0:3 (21:25, 23:25, 14:25) geschlagen geben. Nach der 0:3-Pleite in Stuttgart war dies die zweite bittere Niederlage binnen zweieinhalb Wochen gegen die beiden unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft. Damit rutschen die Elbestädterinnen vom zweiten auf den dritten Platz. Alexander Waibl bekannte: „Platz eins ist damit weg. Wir müssen schauen, ob für uns in Richtung Platz zwei noch etwas geht.“

Mit der Partie in Stuttgart wollte der Coach das Auftreten seiner Mannschaft aber nicht vergleichen. „Das waren zwei unterschiedliche Spiele. Gegen Schwerin haben wir in den ersten beiden Sätzen vieles gut gemacht, guten Volleyball gespielt. In den entscheidenden Momenten sind uns aber zu viele Annahmen weggegangen und damit fehlte es auch an Durchschlagskraft im Angriff. Im dritten Satz sind wir hohes Risiko im Aufschlag gegangen. Da haben sich zu viele Fehler eingeschlichen“, fügte Waibl an.

Die DSC-Damen starteten gut in die Partie. Einige Blocks und die Angriffe von Piia Korhonen und Ivana Mrdak brachten die Elbestädterinnen in Front. Bis zum 14:10 führten die Gäste, dann drehte Schwerin mit einer Aufschlagserie von Lauren Barfield auf. Beim DSC schwächelte die Annahme, auch die Einwechslung von Marrit Jasper für Katharina Schwabe half nicht. So lag der deutsche Meister zur zweiten technischen Auszeit mit 16:15 in Führung. Bis zum 19:19 blieb das Geschehen ausgeglichen. Dann aber leistete sich das Waibl-Team ein paar kleine Fehler zu viel und auch die Block- und Feldabwehr agierte zu instabil. Piia Korhonen konnte den ersten Satzball noch abwehren, dann aber versenkte Greta Szakmary den Ball.

Im zweiten Abschnitt lieferten sich beide Teams bis zum 9:9 einen Schlagabtausch, danach setzte sich der DSC auf drei Punkte ab. Bis zum 22:19 sah es aus, als ob die Elbestädterinnen den Satzausgleich schaffen können. Doch ein Angriff der Ex-Dresdnerin Louisa Lippmann, ein Ass von Beta Dumancic und ein Block von Jennifer Geerties gegen Ivana Mrdak – und schon war Dresdens Vorteil weg. Vor allem der Block gegen Ivana Mrdak, so sagte SSC-Trainer Felix Koslowski später, sei eine Message an den Gegner gewesen. Lippmann setzte mit dem verwandelten Satzball ein Ausrufezeichen darunter. Damit war offenbar die Gegenwehr der DSC-Damen gebrochen. Im dritten Akt zogen die Gastgeberinnen mit 8:3 und 12:6 davon. Alexander Waibl wechselte seine Reihen kräftig durch, aber auch das änderte nichts mehr. Nach 74 Minuten band Louisa Lippmann gleich beim ersten Matchball den „Sack“ zu. Riesenjubel in der Halle und beim SSC, traurige Gesichter bei den Gästen.

Von Astrid Hofmann

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