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Trainerin Claudia Barsig zwischen Freud und Leid

Galopp in Dresden Trainerin Claudia Barsig zwischen Freud und Leid

Glück und Leid lagen bei Dresdens Galopp-Trainerin Claudia Barsig beim Heim-Renntag eng beieinander. Die Dresdner Trainerin feierte zwei Siege und musste einen dritten aber wieder abgeben.

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Gerd und Claudia Barsig freuen sich mit Reiterin Lilli-Marie Engels und streicheln das siegreiche Pferd Shabraque.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Glück und Leid lagen bei Dresdens Galopp-Trainerin Claudia Barsig beim Heim-Renntag eng beieinander. Als im fünften Rennen der von ihr betreute fünfjährige Wallach Shabraque mit Amateurreiterin Lilli-Marie Engels im Sattel zum ersten Jahressieg galoppierte, schrie sich die Trainerin fast die Lunge aus dem Hals. „Es lief zuletzt etwas zäh, umso mehr freue ich mich jetzt vor allem für die neuen Besitzer über diesen Erfolg, für den es immerhin 2400 Euro Siegprämie gab. Mit High Energy folgte übrigens auf Platz zwei ein weiterer Lokalmatador. Der neunjährige Wallach kommt aus dem Stall von Lutz Pyritz.

Und es folgte das Hauptrennen des Tages, der mit 5500 Euro dotierte Preis des Schillergartens. Wieder überquerte mit Universal Star ein Schützling aus dem Quartier von Claudia Barsig zuerst die Ziellinie. Aber zum Leidwesen der Trainerin währte die Freude nicht lange. Denn die fünfjährige Stute mit Tom Schurig im Sattel hatte den sechsjährigen Wallach Shao Gino, der vom Seidnitzer Besitzertrainer Guido Scholze trainiert wird, behindert. Deshalb setzte die Rennkommission Universal Star auf Platz drei. Damit gewann die eigentlich zweitplatzierte Stute Nemesis unter Bauyrzhan Murzabayev, die als 142:10-Außenseiterin in diesen Ausgleich III über 1400 m gegangen war. Zweite wurde Shao Gino. Doch am Ende des Tages gab es für Claudia Barsig noch ein Happy End, denn mit der vierjährigen Stute Chalcot – ebenfalls von Lilli-Marie Engels geritten – landete die Trainerin den zweiten Tageserfolg und damit den 16. Jahrestreffer insgesamt. Und wie gut die Stallform der Seidnitzer in diesem Jahr ist, zeigte der weitere Einlauf. Mit Zaphiras Adventure aus dem Stall von Stefan Richter und Touch of Gold, betreut von Besitzertrainer Ralph Siegert, folgten zwei Lokalmatadoren auf den Plätzen. Bei den Reitern gab es neben Lilli-Marie Engels mit René Piechulek und Fabio Marcalis noch zwei Doppelsieger.

Zum Auftakt des Renntages begeisterte auch in diesem Jahr das Ponyrennen die über 9000 Besucher. Und auch diesmal hieß die Siegerin Blümchen, die von der 18-jährigen Nicola Duschek geritten wurde. Es war bereits der vierte Erfolg der 22-jährigen Haflinger-Stute.

Obwohl dieser Renntag etwas im Schatten der großen Rennwoche in Baden-Baden stand, konnten die Verantwortlichen des Dresdner Rennvereins ein mehr als zufriedenes Fazit ziehen. „Dass so viele Zuschauer kommen, hätte ich nicht erwartet“, gab Geschäftsführer
Uwe Tschirch zu. Dazu passte am Ende auch der Wettumsatz, denn insgesamt wurden in den acht Galopprennen mit 65 Pferden sowie dem Ponyrennen am Toto 131 896,40 Euro umgesetzt. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es nicht einmal ganz 100 000 Euro. „Das freut uns sehr, zumal über 58 Prozent davon auf unserer Bahn verwettet wurden. Deshalb können wir rundum zufrieden sein“, befand Tschirch

Von Astrid Hofmann

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