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11:26 22.02.2018
Alexander Waibl klatscht auch weiterhin die DSC-Damen nach Siegen ab. Quelle: imago
Dresden

Ein neues Auto gab es gestern in der Gläsernen Manufaktur für Alexander Waibl nicht. Dafür aber wurde der Trainer der DSC-Volleyballerinnen mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet (DNN berichtete). Seit 2009 lenkt der 49-Jährige die sportlichen Geschicke des fünfmaligen deutschen Meisters – und das überaus erfolgreich. „Wir haben damals einen Trainer verpflichtet, der noch nicht viel Erfahrung hatte, aber Volleyball-Sachverstand. Seither haben wir in allen Bereichen eine grandiose Entwicklung hingelegt, sind eines der Flaggschiffe im deutschen Volleyball geworden“, erklärte Vorstandschef Jörg Dittrich und fügte hinzu: „Ich freue mich sehr, dass sich Alex entschieden hat, weitere drei Jahre hier zu bleiben.“

Es sei ein Alleinstellungsmerkmal, in schnelllebiger Zeit auf Kontinuität zu setzen. Das sieht auch der Coach so, der vorher wissen wollte, ob auch Dittrich und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann im Boot bleiben. „Wir sind eine Menage à trois“, meinte Dittrich über das Vertrauensverhältnis. Freude, Elan und Leidenschaft sei bei ihnen nach wie vor ungebrochen, wie der Vorstandschef hervorhob.

Als er wusste, die Konstellation bleibt auch in naher Zukunft gleich, habe er keine Sekunde überlegen müssen, gab Alexander Waibl zu. „Für mich sind es der ideale Verein und die ideale Stadt, um meine Berufung Volleyball und damit meinen Traum leben zu können“, so der gebürtige Stuttgarter, dem es leicht falle, sich immer wieder neu zu motivieren.

Dass er einmal mit Volleyball sein Geld verdienen würde, habe er sich als 20-Jähriger, als er seine erste Mannschaft in der A-Jugend als Trainer übernahm, nicht vorstellen können. Deshalb studierte er in Tübingen Jura, absolvierte sein Referendariat, arbeitete in einer Anwaltskanzlei. „Aber Volleyball war immer mein Leben, ich war in jeder freien Minute in Hallen, um Volleyball zu sehen und Neues zu lernen“, sagt Waibl, der sicher ist: „Nur wenn du Bock darauf hast, immer weiter zu lernen, wirst du auf Dauer erfolgreich sein. Auch ich lerne jedes Jahr dazu. Jede Spielerin, die zu uns kommt, bringt Erfahrungen und Kenntnisse anderer Trainer mit. Da kann man vieles aufnehmen, seinen eigenen Wissensschatz erweitern.“

Dass er als emotionaler Typ auch so manches Mal polarisiert, weiß er. „Aber ich denke, jeder, der für hart für eine Sache kämpft, eckt auch an. Sicher bin ich auch ein Mensch, der manchmal zu schnell quatscht, bevor er nachdenkt, und ich schlage auch mal über die Stränge, aber ich tue es immer auch für meine Mannschaft.“ Inzwischen aber sei er auch gelassener geworden. Die nächsten Herausforderungen hat Alexander Waibl auch über diese Saison hinaus schon im Blick: „Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, werden wir sicherlich Wege finden müssen, eine neue, größere und moderne Spielstätte zu bekommen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten zu erweitern. Auch unsere Nachwuchsarbeit wollen wir weiter optimieren.“

Von Astrid Hofmann

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