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09:15 10.09.2018
Robert Thomas vom DSC (l.) im Duell mit Süd-Westler Hans Hähnel. Quelle: Foto: Steffen Manig
Dresden

Der dritte Spieltag in der Fußball-Stadtoberliga dürfte als einer der torreichsten in die Geschichte eingehen. 44 Treffer fielen in den sieben Partien. Den höchsten Sieg feierte der Post SV mit einem 7:0 bei Eintracht Dobritz. Felix Urbanski traf dreifach (43., 51., 56.). Ronny Hölzel (69.), Martin Buchholz (79.), Dominic Erdmann (87.) sowie ein Eigentor von Tony Wagner (74.) machten den Endstand klar.

Einen 7:1-Erfolg feierte Blau-Weiß Zschachwitz gegen den SV Helios. Hier gab es mit Tom Winter (15., 76., 87.) und Steffen Voigt (45.+2, 50., 82.) sogar zwei Dreifachschützen. Adam Grohmann erzielte in seinem ersten Spiel nach langer Verletzungspause gleich ein Tor (55.), Tommy Grothe traf für die Helitten zum zwischenzeitlichen Ausgleich (30.). „Auch in Zschachwitz kann man hoch verlieren“, hatte Helios-Trainer Sebastian Böhme seine Jungs nach dem 0:6 gegen die SG Weißig in der Vorwoche noch gewarnt. Es schien ungehört zu bleiben.

Die Weißiger ließen nach zwei Siegen genauso wie Gegner Löbtau die ersten Punkte liegen. 3:3 trennten sich die beiden Kontrahenten. Die Gäste führten nach einer halben Stunde durch Marc Oppel (20.) und Guido Lippert. William Schult (37.) und Henry Hempel (66.) schlugen zurück. Marc-Eric Schneider brachte Löbtau erbeut auf die Siegerstraße (84.), doch Felix Rudeck packte in der Nachspielzeit noch den Ausgleich. „Wir liegen doch für einen Aufsteiger sehr gut im Rennen, auch wenn wir durchaus unsere Chancen zu einem vollen Punktgewinn hatten“, sagte Rudeck.

Der Dresdner SC mühte sich gegen den FV Süd-West angefeuert von 356 Zuschauern (!) zu einem 4:3-Erfolg. Im Rahmen der 120-Jahr-Feier des Traditionsvereins gab es ein reichhaltiges Programm. Die DSC-Traditionself unterlag der Ü60 des FSV Zwickau mit 3:7. Im Stadtoberligaspiel lag der DSC zur Pause mit 2:0 durch Robert Thomas (3., 43.) vorn. Robert Friedrich (47.) und Hans Hähnel (60.) brachten Süd-West wieder heran. Olaf Sieradzki und der dritte Streich von Thomas sorgten für einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung. (72., 77.). Martin Rienecker traf nur noch zum Anschluss (88.).

Von Jens Jahn

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