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Tom Liebscher paddelt in beide Finals

Kanu Tom Liebscher paddelt in beide Finals

So viel Stress hatte sich der Dresdner Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher zum Auftakt der EM in Plovdiv dann doch nicht gewünscht. Dass der 23-Jährige nur 25 Minuten Pause zwischen dem Vorlauf im Einer über 1000 und dem K4 über 500 Meter haben würde, war eingeplant. Doch dann musste der K4 mehrfach umbesetzt werden.

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Tom Liebscher

Quelle: dpa

Dresden. So viel Stress hatte sich der Dresdner Kanu-Olympiasieger Tom Liebscher zum Auftakt der Europameisterschaft in Plovdiv (Bulgarien) dann doch nicht gewünscht. Dass der 23-Jährige nur 25 Minuten Pause zwischen dem Vorlauf im Einer über 1000 und dem K4 über 500 Meter haben würde, war eingeplant. Doch kurz vor Wettkampfbeginn kam die Hiobsbotschaft, dass der in diesem Jahr noch ungeschlagene K4 umbesetzt werden muss.

Weil der Essener Max Rendschmidt wegen Magenproblemen passen musste, rückte zu Liebscher, Ronald Rauhe (Potsdam) und Max Lemke (Mannheim) kurzfristig der Potsdamer Timo Haseleu ins Boot und auf die Schlagposition. Als Vorlaufdritter hinter Tschechien und Russland verfehlte die deutsche Crew den Direkteinzug ins Finale und musste in den Zwischenlauf.

Da Tom Liebscher aber auch über 1000 m als Vorlaufdritter ins Semifinale musste, blieben ihm erneut nur 20 Minuten Zeit zwischen den Läufen. Nachdem sich der Schützling von Jens Kühn als Zweiter die Finalteilnahme über den langen Kanten für den heutigen Sonnabend gesichert hatte, gab es im K4 nochmals eine Umbesetzung: Der Dresdner rückte nun auf Schlag. Damit lief das deutsche Flaggschiff besser, paddelte auf Platz zwei – und ebenfalls in den Endlauf.

Zwischen beiden Finals hat Liebscher dann zumindest 40 Minuten Pause. „Dafür, dass wir die EM aus dem vollen Training heraus bestreiten und ich körperlich müde bin, zudem die Umbesetzung im K4 nicht die beste Ausgangsposition war, bin ich zufrieden. Beide A-Finals sind erreicht. Jetzt schauen wir, was geht“, meinte der Elbestädter.

Die deutschen Rennkanuten, die bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio ein Traumergebnis erzielt hatten, schufteten in den vergangenen zwei Wochen im Trainingslager in Kienbaum noch einmal richtig im Grundlagen-Ausdauer-Bereich. Denn die Pläne sind komplett auf die WM Ende August im tschechischen Racice ausgerichtet, die EM ist nur eine Durchgangsstation. Insgesamt schafften gestern elf DKV-Boote den Finaleinzug und können nun in den Kampf um die Medaillen eingreifen.

Nicht am Start in Plovdiv ist die Dresdner Olympia-Zweite Steffi Kriegerstein, die sich im Trainingslager einen Magen-Darm-Infekt einfing und pausiert.

Von ah

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