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Sport Regional Tom Liebscher mit dem K4 der Herren in Topform
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20:01 19.08.2016
Tom Liebscher (2.v.l.) hatte am Freitag Grund zur Freude. Quelle: dpa
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Rio de Janeiro/Dresden

Noch am Tag zuvor schien Dresdens Kanu-Ass Tom Liebscher (KCD) untröstlich. Nach Platz fünf im Kajak-Zweier über 200 Meter mit seinem Potsdamer Partner Ronald Rauhe verdrückte der 23-Jährige sogar einige Tränen. Doch schon am Freitag ging es für den Schützling von Trainer Jens Kühn nahtlos weiter. Und das sehr erfolgreich. Mit den frischgebackenen Olympiasiegern Max Rendschmidt und Marcus Groß sowie Weltmeister Max Hoff startete Liebscher im K4 über 1000 Meter. Und das Quartett paddelte von Beginn an den Konkurrenten davon, sicherte sich als überlegener Vorlaufsieger den direkten Einzug ins Finale am Sonnabend. Mit fast drei Sekunden Vorsprung verwies das deutsche Boot die Slowakei auf Platz zwei, Dritter wurde Australien.

Als klaren Gold-Favoriten wollte Tom Liebscher die Crew allerdings noch nicht sehen: „Das Rennen war schon gut. Aber natürlich haben die anderen dann locker gelassen, weil sich nur der Erste direkt für den Endlauf qualifiziert. Sie wollten Kräfte sparen für das Halbfinale nur eine halbe Stunde später“, vermutete der Elbestädter und fügte an: „Deshalb wird es im Finale noch einmal ein anderes Rennen werden. Aber auch wir gehen noch mal anders ran. Es wird auf jeden Fall spannend.“ Die ganzen Ereignisse habe er noch nicht verarbeiten können. „Da wir schon immer um 5.30 Uhr aufstehen müssen, bleibt nicht viel Zeit zum Nachdenken. Das kommt alles erst in den nächsten Monaten“, meinte Liebscher.

Sein Teamgefährte im K4 Marcus Groß macht dennoch aus seinem Optimismus im Herren-Flaggschiff keinen Hehl: „Wir wissen, dass wir gut sind und Top-Leute im Boot haben. Ich habe meine Goldmedaille schon, nun wollen wir alles daran setzen, dass auch die anderen beiden eine bekommen“, sagte der Berliner und sprach damit voll und ganz seinem Bootskollegen Max Hoff aus der Seele: „Jeder weiß ja, was ich mir erträume, eine Medaille wäre schon gut. Mal sehen, wer morgen am besten mit den Schmerzen klarkommt“, so der Essener. Max Rendschmidt verriet: „Zeit für eine Party war allerdings wegen des straffen Wettkampfprogramms keine.“ Und Groß gestand: „Meine Medaille lag im Bett neben mir. Die paar Stunden, die ich geschlafen habe, waren herrlich.“

Von Astrid Hofmann

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