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Sport Regional Tom Liebscher enttäuscht bei erster Qualifikation in Duisburg
Sportbuzzer Sport Regional Tom Liebscher enttäuscht bei erster Qualifikation in Duisburg
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08:41 16.04.2018
Tom Liebscher erwischte auf der Wedau keinen guten Tag und fuhr der Konkurrenz hinterher. Quelle: Archiv/Matthias Rietschel
Duisburg/Dresden

 Auch Olympiasieger und Weltmeister haben manchmal einen schlechten Tag. Genau so einen erwischte Dresdens Kanu-Ass Tom Liebscher bei der ersten nationalen Qualifikation in Duisburg. Über 250 m war die Leistung noch einigermaßen in Ordnung. Hinter seinen Kollegen aus dem goldenen WM-Vierer Ronald Rauhe (Potsdam), Max Lemke (Mannheim) und Max Rendschmidt (Essen) sowie dem Potsdamer Timo Haseleu belegte der 24-Jährige den fünften Platz. Auf der für die Mittelstreckenrangliste zählenden 2000-m-Prüfung aber brach Liebscher völlig ein, wurde am Ende nur auf Rang 15 notiert.

Damit belegt er in der Mittelstreckenrangliste derzeit den fünften Platz. Trainer Jens Kühn bleibt dennoch gelassen: „Die kurze Distanz war noch okay. Es ist normal, dass er jetzt als 1000-m-Mann die Sprintschnelligkeit etwas einbüßt. Über die 2000 m ist er dann irgendwie festgegangen und war selbst am meisten mit sich unzufrieden. Doch als Doppelweltmeister hat er schon einen gewissen Bonus und bei der zweiten Sichtung in drei Wochen wird er sich wieder ganz anders präsentieren.“

Mit Steffi Kriegerstein konnte Kühn dagegen sehr zufrieden sein. Die Olympia-Zweite und Vizeweltmeisterin erkämpfte über 250 m hinter ihrer Potsdamer K4-Kollegin Franziska Weber einen sehr guten zweiten Platz. Auch über die von ihr eher ungeliebten 1000 m zeigte die Dresdnerin mit dem neunten Platz eine gute Leistung. „Das waren ihre besten 1000 m, die ich seit langem von ihr gesehen habe“, lobte Jens Kühn. In der Gesamtrangliste belegt Kriegerstein derzeit den fünften Rang.

Eine blendende Vorstellung lieferte auch U23-Weltmeister Benedikt Bachmann, der zweimal Rang zwölf erreichte und in der Gesamtrangliste sogar Rang sieben einnimmt. „Durch zwei sehr solide Leistungen ist Benedikt sogar auf Weltcup-Kurs“, sagt Kühn. Bei Junioren-Weltmeister Jakob Kurschat hatte der Trainer ein „lachendes und ein weinendes Auge“. Über 250 m verkaufte sich sein Schützlinge unter Wert und kam nicht unter die Top-16, dafür aber glänzte er über 2000 m mit einem tollen dritten Platz, schlug damit auch seinen Trainingsgefährten Tom Liebscher. „Das macht Hoffnung für die zweite Sichtung“, meint Kühn zuversichtlich.

Von Astrid Hofmann

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