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Tolle Saison endet gefühlt viel zu früh

Lausitzer Füchse Tolle Saison endet gefühlt viel zu früh

„Letzter großer Kampf wird nicht belohnt“, titelte die offizielle Homepage der Lausitzer Füchse nach dem 3:5 beim fünften Playoff-Viertelfinalduell gegen die Kassel Huskies, das zugleich das letzte Saisonspiel für die Weißwasseraner bedeutete. Mit 4:1-Siegen setzte sich der amtierende Zweitligameister am Ende durch.

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Quelle: Verein

Weisswasser. „Letzter großer Kampf wird nicht belohnt“, titelte die offizielle Homepage der Lausitzer Füchse nach dem 3:5 beim fünften Playoff-Viertelfinalduell gegen die Kassel Huskies, das zugleich das letzte Saisonspiel für die Weißwasseraner bedeutete. Mit 4:1-Siegen setzte sich der amtierende Zweitligameister am Ende durch. Nach der Schlusssirene wurden unter den Trainern dann reichlich Komplimente verteilt.

„Wir haben gegen eine starke Mannschaft gespielt, die sehr gut gecoacht wird. Wir haben unser Bestes gegeben. Aber manchmal ist das Beste eben nicht gut genug. Ich könnte mir vorstellen, morgen ins Wettbüro zu gehen und 50 Euro auf die Huskies zu setzen. Denn die werden noch sehr weit kommen“, adelte EHC-Trainer Hannu Järvenpää die Nordhessen. Deren Coach Rico Rossi stimmte sogleich ein Loblied auf die Füchse an: „Was Weißwasser in diesem Jahr geleistet hat, ist überragend. Die Mannschaft um Hannu Järvenpää, Co-Trainer Robert Hoffmann und Torwarttrainer Sebastian Elwing hat einen riesigen Job gemacht. Und auch die Fans waren immer fair zu uns. Es ist eine große Saison für die Füchse. Nach dem Aus heute aber ist es bestimmt schwer, das so zu sehen.“

Tatsächlich hatte man im Fuchsbau heimlich mit mehr als dem Viertelfinale gerechnet. Doch Kassel, gegen das die Ostsachsen in der Hauptrunde zwei von vier Spielen gewinnen konnten, war auf den Punkt da und hatte zwei entscheidende Faktoren auf seiner Seite: Die Hessen waren ausgeglichener besetzt und sorgten aus allen Blöcken für Tore, während Weißwasser in fünf Partien nur achtmal traf – sechs Treffer gingen aufs Konto des Hayes-Sturms. Während die Huskies konstant mit vier Reihen agieren konnten, mussten die Ostsachsen seit Oktober praktisch durchweg mit drei Blöcken spielen. Auf Dauer war das kräftemäßig nicht zu kompensieren, zumal Kassel auch kaum Schwächen zeigte.

„Bis auf Spiel zwei, als wir vorlegen konnten, haben wir jeweils verpasst, das 1:0 zu schießen. Denn es hat sich gezeigt: Die Mannschaft, die in Führung ging, hat gewonnen. Und außer im letzten Match, als es ganz schnell bei uns klingelte, hatten wir auch immer die Chance, das Führungstor zu machen. Was uns allerdings auch zu selten gelungen ist, war, Überzahlsituationen zu schaffen. Das hat Kassel besser gemacht, überhaupt haben die defensiv sehr gut gestanden“, fasste Stürmer Gregor Kubail, einer der „Aufsteiger“ in Blau-Gelb, die Serie zusammen.

Zudem zeigten sich gerade die Ex-Weißwasseraner Steve Hanusch und Toni Ritter gegen ihren Heimatclub hochmotiviert. Beim 5:3 im letzten Match waren die Beiden die Protagonisten aller Tore. In den Spielen vier und fünf traf Hanusch doppelt, Ritter gar vierfach. Während die Huskies nun auf Frankfurt treffen, resultiert im Fuchsbau die Spannung aus den Fragen: Wer geht, wer bleibt, wer kommt? Dass speziell die Spieler der Paradereihe bei diversen anderen DEL- und DEL2-Clubs auf den Wunschzetteln stehen, ist kein Geheimnis. Offen ist auch: Bleibt Hannu Järvenpää der Füchse-Trainer?

Von Sebastian Matthieu

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