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19:17 31.03.2017
DSC-Trainer Alexander Waibl hofft, dass seine Mannschaft in Stuttgart für eine Überraschung sorgen kann. Quelle: Foto: Matthias Rietschel
Dresden

Die DSC-Volleyballerinnen eröffnen an diesem Sonnabend das Dresdner „Stuttgart-Wochenende“. Einen Tag bevor die Dynamo-Fußballer beim VfB auflaufen, bestreitet der deutsche Meister nebenan in der Scharrena bei Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart um 19.30 Uhr das erste Play-off-Halbfinalspiel. In den vergangenen beiden Jahren standen sich beide Teams jeweils erst im Finale gegenüber – beide Male sicherten sich die Elbestädterinnen den Titel. Diesmal nun treffen sich die dominierenden Teams der vergangenen Jahre schon in der Vorschlussrunde.

Während bei den Schwaben viele Spielerinnen vom vergangenen Jahr noch dabei sind, gab es in Dresden bekanntlich den großen Umbruch im Sommer. Nur Myrthe Schoot, Katharina Schwabe und Jennifer Cross können ihren Mannschaftsgefährtinnen von ihren Erfahrungen aus der Vorsaison berichten. Doch auch die Neuen im DSC-Dress standen dem Team von Trainer Guillermo Hernandez inzwischen nun schon mehrfach gegenüber. Vier Begegnungen absolvierten beide Mannschaften schon. Dabei gewannen die MTV-Damen dreimal – den Supercup, das Pokal-Viertelfinale und das Bundesliga-Heimspiel. Zuletzt aber setzte sich das Waibl-Team im Punktspiel daheim deutlich mit 3:0 durch. „Das ist natürlich in unseren Köpfen am stärksten hängengeblieben“, sagt Außenangreiferin Katharina Schwabe, die zu einer der wichtigsten Leistungsstützen in dieser Saison geworden ist.

Auch Alexander Waibl unterstreicht vor der ersten Partie in seiner alten Heimat: „Wir waren zu Saisonbeginn sehr weit vom Niveau der Stuttgarterinnen entfernt, haben diese Lücke aber Stück für Stück geschlossen. Ich glaube fest daran, dass wir das Zeug dazu haben, sie auch in ihrer Halle zu schlagen“, ist der 49-Jährige zuversichtlich. Auch wenn der Gegner bereits den Supercup und Pokalsieg in der Tasche habe und auch die etwas bessere Vorrunde gespielt habe, erwarte er einen Kampf auf Augenhöhe, wie Waibl betont.

Den Druck sieht er dennoch beim Gastgeber: „Natürlich müssen sie daheim vorlegen, denn sie wissen, dass es dann eine Woche später in unserer Halle noch schwerer wird.“ Auch Kapitän Myrthe Schoot findet: „Wir hatten keine einfache Saison. Nach dem Einzug ins Halbfinale haben wir jetzt nichts zu verlieren.“

Auch wenn die Schützlinge von Guillermo Hernandez in dieser Saison dreimal als Sieger das Feld verließen, in der Gesamtbilanz der letzten acht Jahre liegt der DSC in 28 Partien mit 22 Siegen deutlich vorn. Allerdings muss Waibl in dieser Partie auf die angeschlagenen Mittelblockerinnen Erin Johnson, die im Training einen Ball aufs Auge bekam, und Brittnee Cooper (Handgelenk) verzichten.

Von Astrid Hofmann

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