Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Tina Punzel bringt einen kompletten Medaillensatz heim
Sportbuzzer Sport Regional Tina Punzel bringt einen kompletten Medaillensatz heim
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:33 12.08.2018
Tina Punzel aus Dresden kehrt mit einem kompletten Medaillensatz von der EM in Edinburgh heim – als erfolgreichste deutsche Wasserspringerin der EM. Quelle: dpa
Anzeige
Edinburgh/Dresden

Nach dem vierten Durchgang im Synchronspringen vom Dreimeterbrett lagen DSC-Wasserspringerin Tina Punzel und ihre junge Berliner Partnerin Lena Hentschel noch auf Platz vier. Dann aber bewies das deutsche Duo im Royal Commonwealth Pool von Edinburgh absolute Nervenstärke. Beide Damen zauberten den letzten Sprung in überzeugender Manier ins Wasser, erhielten knapp 70 Punkte und erkämpften sich zum Abschluss dieser Europameisterschaft mit insgesamt 286,80 Punkten überraschend die Silbermedaille.

Die 23-jährige Dresdnerin und ihre sechs Jahre jüngere Partnerin mussten sich nur dem italienischen Team Elena Bertocchi/Chiara Pellacani (289,26) geschlagen geben. Die zuvor schon auf Goldkurs liegenden Britinnen büßten durch einen groben Patzer alle Medaillenchancen ein und fielen auf Platz vier zurück. Auch die Russinnen mussten sich nach einer Ungenauigkeit im abschließenden Sprung den deutschen Mädels beugen und mit Bronze zufriedengeben.

Tina Punzel strahlte nach diesem Coup übers ganze Gesicht: „Ich wollte hier gut aufhören, dass es so gut war, ist einfach supergeil“, sagte sie überglücklich im Fernsehinterview und fügte hinzu: „Es hätte für mich nicht viel besser sein können: Vier Starts, drei Medaillen. Das ist fast eine optimale Ausbeute.“ Immerhin hatte der Schützling von Boris Rozenberg zuvor mit dem Berliner Lou Massenberg im Mixed-Synchron vom Dreimeterbrett Gold geholt und damit für den einzigen Titel der insgesamt sehr erfolgreichen DSV-Springer (acht Medaillen insgesamt) gesorgt. Ihre starke Form wies die Dresdnerin auch am Sonnabend im Einzel vom Dreimeterbrett nach. In einem äußerst spannenden Wettkampf musste sie sich mit 324,65 Zählern nur Grace Reid aus Großbritannien (329,40) und deren Landsfrau Alicia Blagg (327,79) geschlagen geben.

„Ich wusste, dass es ein Kampf um die Medaillen wird und bin super glücklich, dass es endlich mal wieder im Einzel funktioniert hat, nachdem ich nach dem vierten Platz vom Einmeterbrett schon ziemlich geknickt war, dass ich da die Chance habe liegenlassen. Umso mehr freue ich mich, dass ich diesmal zeigen konnte, was ich kann“, meinte Punzel, die nun mit einem kompletten Medaillensatz – und damit als erfolgreichste deutsche Wasserspringerin – nach Hause zurückkehren kann.

Nicht so gut lief es für ihren DSC-Gefährten Timo Barthel. Im Turm-Synchron verfehlte er mit dem Hallenser Florian Fandler mit Platz vier eine Medaille im Feld der lediglich fünf Teams. Am Sonntag bot er im Turm-Einzel zunächst mit über 430 Punkten als Vorkampf-Vierter eine gute Vorstellung. Im Finale konnte er jedoch daran nicht anknüpfen, wurde mit 408,25 Zählern Achter. Und auch Louisa Stawczynski kam diesmal vom Einmeterbrett nicht gut zurecht, erreichte nach Bronze im Vorjahr diesmal nur Rang elf.

Von Astrid Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Dresdner Footballer führten gegen die Berlin Rebels deutlich mit 17:3, doch am Ende der Partie wurde es noch einmal richtig spannend. Die Berliner holten auf und führten bis vier Sekunden vor Schluss sogar 18:17, doch Florian Finkes zweites Fieldgoal rettete den Gastgebern noch den verdienten Sieg.

12.08.2018

1524 Radfahrer bewältigten an diesem Wochenende den Cityrundkurs des Skoda Velorace Dresden. In der Königsdisziplin über 105 Kilometer siegten am Sonntag Patrick Altefrohne aus Münster (Leeze Biehler Cycling Team/2:20:43,60) und Tanja Frühmesser (Veloclub Augsburg Racing Team/2:20:46,28).

13.08.2018

Beim 14. Festungslauf in Königstein hat Marc Schulze vom Citylauf-Verein Dresden der Konkurrenz erneut die Hacken gezeigt. Er gewann über 7,8 Kilometer und 255 Höhenmeter mit großem Vorsprung zum fünften Mal. Seine Siegerzeit von 28:40 Minuten war die zweitschnellste, die jemals in Königstein gelaufen wurde.

12.08.2018
Anzeige