Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 2 ° Schneeschauer

Navigation:
Google+
Thüringer räumen in Dresden ab

Badminton Thüringer räumen in Dresden ab

Die 60. Auflage des von der SG Gittersee ausgerichteten Badminton-Traditionsturniers „Silberne Federbälle“ brachte zum Saisonauftakt großartigen Sport. Allerdings sorgten dafür weniger die Dresdner Asse, sondern besonders die zahlen- und leistungsstarke Thüringer Streitmacht.

Voriger Artikel
HC Elbflorenz erkämpfen ihren ersten Punkt
Nächster Artikel
Trainerin Claudia Barsig zwischen Freud und Leid

 
 

Quelle: Verein

Dresden.  Die 60. Auflage des von der SG Gittersee ausgerichteten Badminton-Traditionsturniers „Silberne Federbälle“ brachte zum Saisonauftakt großartigen Sport. Allerdings sorgten dafür weniger die Dresdner Asse, sondern besonders die zahlen- und leistungsstarke Thüringer Streitmacht. Sie stellte erstmals in der langen Geschichte dieser Veranstaltung nicht nur die Mehrzahl der Turniersieger, sondern der überragende Johann Höflitz vom Zweitligaaufsteiger SV GutsMuths Jena gewann auch zum ersten Mal den Gold-Pokal bei den Herren.

Der wird an den in der Gesamtwertung in allen drei Konkurrenzen besten Spieler und die beste Spielerin vergeben. Das war bei den Herren ganz eindeutig der 26-jährige Jenaer. Höflitz setzte sich im Endspiel des Herren-Einzels gegen Tom Scholz (DHfK Leipzig) mit 21:11, 21:13 durch. Dazu gewann er mit dem Ex-Zittauer Stefan Adam (Jena) das Herren-Doppel mit 21:16, 21:18 gegen Tom Scholz und Florian Reyscher (DHfK). Nur im Gemischten Doppel musste sich Höflitz mit Lisa Geppert (Gera) mit dem dritten Platz begnügen, doch das brachte seinen Gold-Pokal-Gewinn nicht in Gefahr.

Bei den Damen verteidigte Laura Adam die schon im Vorjahr erstmals errungene begehrte Gold-Trophäe. Allerdings steht hinter dem Namen der aktuellen sächsischen Landesmeisterin nicht mehr Robur Zittau, sondern seit dieser Saison DHfK Leipzig. Laura Adam musste sich zwar im Damen-Einzel im Endspiel der erfahrenen Nicole Bartsch (Jena) mit 15:21, 15:21 geschlagen bekennen, beendete aber die beiden übrigen Konkurrenzen als Siegerin. Das Damen-Doppel gewann sie mit Paula-Elisabeth Nitschke (Bräunsdorf) mit 17:21, 21:11, 21:11 gegen Nicole Bartsch/Lisa Geppert (Gera), das Mixed mit ihrem Bruder Stefan Adam mit 21:16, 21:11 gegen Nicole Bartsch und Toni Krause (Jena). Diese beiden Turniersiege entschieden auch den bis zuletzt sehr spannenden Zweikampf um den Gold-Pokal bei den Damen für Laura Adam und gegen Nicole Bartsch.

Indes fällt die Bilanz der Dresdner Asse so schlecht wie noch nie im letzten Jahrzehnt aus. Denn es reichte nur zu zwei dritten Plätzen durch Sandra Bartholomäus/Isabelle Puchta (beide SG Gittersee) im Damen-Doppel und Marcel Bachmann/Robert Kunert (beide TSV Dresden) im Herren-Doppel. Im Herren-Einzel bedeuteten das Erreichen des Viertelfinals durch Marcel Bachmann und die 18-jährige Nachwuchshoffnung Ludwig Bram (Gittersee) noch die besten Dresdner Platzierungen. Eine herbe Enttäuschung erlebte aber Tom Wendt (Gittersee). Der 26-Jährige hatte im Vorjahr noch das Herren-Einzel als Turniersieger beendet und den Gold-Pokal gewonnen. Diesmal musste er aus beruflichen Gründen auf die Teilnahme auf das am Sonnabend gespielte Herren-Einzel verzichten. Und gestern verlor er mit Ludwig Bram gleich das Auftaktspiel im Herren-Doppel und überstand im Mixed mit Sandra Bartholäus auch nur eine Runde. „Das Abschneiden unserer Spielerinnen und Spieler kann natürlich keine Jubelstürme auslösen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir ein ganz tolles Turnier erlebt haben“, zog Manfred Willner, Geschäftsführer der SG Gittersee, eine insgesamt positive Bilanz.

Von Rolf Becker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport Regional
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr