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Sport Regional Teures Pokal-Nachspiel für den Dresdner SC
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12:33 28.01.2017
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Dresden

Eigentlich könnten sich die DSC-Volleyballerinnen nach dem schweren Champions-League-Spiel bei Vakifbank Istanbul über das freie Wochenende freuen. Allerdings trübt ein eher wehmütiger Blick nach Mannheim die beiden freien Tage. Denn am Sonntag steigt in der SAP-Arena zum zweiten Mal in Folge das DVV-Pokalfinale. In diesem Jahr jedoch ohne den Titelverteidiger aus Dresden, der im Viertelfinale gegen Vorjahresfinalist Stuttgart ausgeschieden war. Die Schwaben schafften erneut den Einzug ins Endspiel und wollen sich nun gegen Bundesliga-Spitzenreiter Schwerin im zweiten Anlauf die Trophäe erkämpfen.

Für den DSC haben die Jubelfeiern nach dem Pokalsieg im vergangenen Jahr allerdings noch ein ärgerliches Nachspiel. Weil der DVV-Pokal ein Wanderpokal ist, muss er nach einer Saison wieder zurückgegeben werden. Ein Duplikat, das sich der Gewinner in die Vitrine stellen könnte, gibt es nicht. Als die Dresdner Verantwortlichen im Dezember die Trophäe zurückgeben mussten, stellte sich heraus, dass an dem 2016 neu gestalteten, 8,5 kg schweren „Objekt der Begierde“ einige Gebrauchsspuren zu finden waren.

DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann: „Das Material ist offensichtlich doch wesentlich anfälliger, als es beim alten Pokal der Fall war. Natürlich ist das Teil beim Feiern herumgereicht worden und wir haben es auch danach für einige PR-Aktionen genutzt. Dabei sind kleinere und größere Kratzer auf dem Teil aus Aluminiumguss entstanden. Wir hatten deshalb dem Verband angeboten, mit Hilfe unserer Sponsoren alles wieder in den Originalzustand zu versetzen. Das wurde aber leider abgelehnt. Man sagte uns, dass nur der Hersteller dazu berechtigt sei und der Verband das selbst in Auftrag gibt. Die Kosten dafür müssen wir aber nun tragen. Das sind über 2800 Euro“, erläuterte Zimmermann, die als Vertreterin des deutschen Double-Gewinners am Wochenende nach Mannheim reist.

Bereits diesen Sonnabend findet traditionell eine Veranstaltung mit den Liga-Vertretern statt. Beim diesjährigen Pokalfinale werden übrigens auch die beiden ehemaligen Bundestrainer Giovanni Guidetti (Frauen) und Vital Heynen (Männer) noch einmal geehrt und feierlich verabschiedet. Dazu reisen auch ehemalige Spielerinnen an, darunter die DSC-Ikone Kerstin Tzscherlich. Während Heynen ohnehin als Trainer des Männer-Finalisten Friedrichshafen vor Ort weilt, fliegt Guidetti extra aus der Türkei ein.

Beginn des Frauen-Finales: 14 Uhr. Anschließend (16.45 Uhr) treten die Männer von Friedrichshafen gegen die BR Volleys an.

Von Astrid Hofmann

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