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Starterfelder auf der Dresdner Rennbahn sind trotz Konkurrenz gut gefüllt

Galopp Starterfelder auf der Dresdner Rennbahn sind trotz Konkurrenz gut gefüllt

Nach langer Sommerpause öffnen sich am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz endlich wieder die Startboxen. Der vierte Renntag steht auf dem Plan und bietet trotz ungünstiger Voraussetzungen auf jeden Fall spannenden Sport.

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Quelle: Archiv

Dresden. Nach langer Sommerpause öffnen sich am Sonntag auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz endlich wieder die Startboxen. Der vierte Renntag steht auf dem Plan und bietet trotz ungünstiger Voraussetzungen auf jeden Fall spannenden Sport. Ungünstig ist die Ausgangslage für die Seidnitzer Veranstalter, weil auch in diesem Jahr zur gleichen Zeit die große Rennwoche von Baden-Baden ihren Abschluss findet. Auf der Bahn in Iffezheim geht es dabei um viel mehr Geld als in Sachsen und so tummelt sich die Turf-Szene dieses Wochenende beim dortigen Saison-Highlight.

Natürlich sind auch die Top-Jockeys in Baden-Baden im Einsatz. Das macht sich natürlich in Dresden bemerkbar. So wird mit René Piechulek nur einer der Reiter, die unter den Top-ten der deutschen Bestenliste zu finden sind, in Seidnitz in den Sattel steigen. DRV-Geschäftsführer Uwe Tschirch: „Wir haben mehrfach versucht, den Termin zu ändern und nicht zeitgleich mit Iffezheim zu veranstalten, aber es gibt kaum Ausweichmöglichkeiten.“

Und so haben die rührigen Seidnitzer auch diesmal alles in die Waagschale geworfen, um das Beste aus der Situation zu machen. Uwe Tschirch führte Telefonat um Telefonat und brachte ein durchaus attraktives Starterfeld zusammen. Mit 67 Pferden sind die Startboxen in den acht Galopp-Rennen deutlich besser gefüllt als noch im Vorjahr (51 Starter) und auch von einem Mangel an Jockeys wie 2016 kann keine Rede sein. Neben Piechulek haben sich mit dem Kasachen Bauyrzhan Murzabayev, dem Italiener Tommaso Scardino und dem jungen Vinzenz Schiergen durchaus bekannte Reiter in die Startlisten eingetragen. Zudem schicken auch renommierte Trainer aus westlichen Gefilden wie Andreas Wöhler, Peter Schiergen und Christian Sprengel ihre Vollblüter an die Elbe.

„Dass wir trotz der Konkurrenz von Baden-Baden und auch noch Quakenbrück Starter aus den alten Bundesländern haben, zeigt doch, dass sich unsere Arbeit gelohnt hat und unsere Bahn sehr gut angenommen wird“, freut sich DRV-Präsident Michael Becker. Natürlich schicken dazu auch die bewährten Trainer aus dem Osten, darunter der Berliner Roland Dzubasz oder die Hallenserin Angelika Glodde ihre Schützlinge nach Seidnitz. Nicht zu vergessen die Dresdner Quartiere, die insgesamt 16 Pferde satteln. Immerhin konnten die Seidnitzer Trainer in dieser Saison schon 41 Siege einfahren, wobei Stefan Richter mit allein 17 Treffern die meisten landete.

Im Mittelpunkt des vierten Renntages steht der „Preis des Schillergarten“, ein mit 5500 Euro dotierter Ausgleich III über 1400 m. Mit vier Startern sind die Dresdner Farben dabei gut vertreten. Vor allem Claudia Barsig rechnet sich mit der fünfjährigen Stute Universal Star einiges aus.

Zum Auftakt des Renntages wird diesmal wieder ein Ponyrennen geben. Dabei wird die inzwischen 18-jährige Nicola Duschek auf der 22-jährigen Haflinger-Stute Blümchen versuchen, ihren vierten Sieg zu feiern. Im Rahmenprogramm dürfen sich speziell die Frauen auf eine Hut-Modenschau freuen, die Kinder auf Hüpfburg, Karussell und Ponyreiten. Das Ponyrennen startet um 13.45 Uhr.

Von Astrid Hofmann

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