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Sport Regional Späte Niederlage für die Dresdner Eislöwen in Bad Nauheim
Sportbuzzer Sport Regional Späte Niederlage für die Dresdner Eislöwen in Bad Nauheim
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12:50 10.02.2018
Henning Schroth im Tor der Eislöwen hielt seine Mannschaft – hier gegen Bad Nauheims Andreas Pauli – mit guten Paraden lange im Spiel. Quelle: Jan Huebner
Dresden

„Er hat kaltblütig getroffen, den Franz mitten ins Herz“, meinte in der anschließenden Pressekonferenz der Bad Nauheimer Trainer Petri Kujala fast verständnisvoll in Richtung seines Kollegen Franz Steer. Der Eislöwen-Coach war alles andere als erfreut, denn große Vorwürfe konnte er seinen Schützlingen nicht machen. Sie lieferten eine sehr gute Leistung ab, hätten am Ende vielleicht die eine oder andere Chance noch verwerten müssen. Zumindest einen Punkt erkämpften die Elbestädter, die damit aufgrund des besseren Torverhältnisses die Eispiraten Crimmitschau von Platz acht verdrängten. Umso spannender dürfte das Derby gegen die Westsachsen am Sonntag (17 Uhr) in der EnergieVerbund-Arena werden.

Die Gäste starteten sehr gut in die Partie. In Minute eins prüfte Nick Huard den gegnerischen Torhüter Felix Bick. In einer schnellen Partie hatte Leon Niederberger in der 7. Minute nach einem Abwehrfehler von René Kramer die erste Großchance für die Hausherren, doch Henning Schroth im Tor der Dresdner war auf dem Posten. Als zwei Minuten später Marius Garten mit hohem Tempo aus der neutralen Zone stürmte und Timo Walther perfekt bediente, netzte dieser zur 1:0-Führung ein.

Die 1822 Zuschauer erlebten weiter ein rasantes Spiel, bei dem die Gastgeber besser ihren Rhythmus fanden und Henning Schroth mehrfach mit guten Paraden den Ausgleich verhinderte. Nach dem ersten Pausentee knüpften die Gastgeber nahtlos an die Schlussphase des ersten Abschnittes an und in der 24. Minute gelang Noureddine Betthar der Ausgleich. Die Antwort der Elbestädter ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Martin Davidek, auch diesmal einer der Besten im blau-weißen Trikot, markierte die erneute Führung zum 2:1 (27.). Dann wurde die Partie etwas zerfahren, auch durch Nicklichkeiten.

Kaum war die zweite Pause vorüber, erkämpften die Hausherren erneut den Ausgleich. Nach nur 30 Sekunden glückte Marcel Brandt in Überzahl das 2:2. Und drei Minuten darauf schlug der Ex-DEL-Spieler erneut im Powerplay zu, brachte die Gastgeber mit 3:2 (44.) in die Vorhand.

Aber die Dresdner setzten sich erfolgreich zur Wehr. Nach einem Abwehrschnitzer der Hausherren kam Alexander Höller an die Scheibe und krönte seinen furiosen Alleingang mit dem 3:3. In der 52. Minute hatte er sogar das 4:3 auf dem Schläger, zielte aber am Gehäuse vorbei. So blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit beim Remis. In der Verlängerung übernahmen die Eislöwen das Zepter. Doch Marcel Brandt machte ihnen in der 64. Minute einen Strich durch die Rechnung. Franz Steer blieb nur zu sagen: „Am Sonntag auf ein Neues!“

Von Astrid Hofmann

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