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Sport Regional Siegesserie des HC Elbflorenz reißt in Hagen
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08:27 26.03.2018
Dresdens Arseniy Buschmann (M.) wird von den Hagenern Dominik Waldhof (r.) und Jannis Fauteck gestoppt. Quelle: Foto: Mathias M. Lehmann
Dresden

Auch vier Siege in Folge sind keine Garantie, dass der fünfte Streich locker gelingt. So riss für die Handballer des HC Elbflorenz jetzt der Erfolgsfaden ausgerechnet im Duell der beiden Zweitliga-Aufsteiger. Das Team von Trainer Christian Pöhler musste sich vor 752 Zuschauern beim VfL Eintracht Hagen mit 23:26 (12:14) geschlagen geben. Damit rutschten die Dresdner in der Tabelle hinter die Ostwestfalen auf Rang zwölf und der Vorsprung auf die Abstiegsränge verkürzte sich wieder auf fünf Punkte. „Es fehlte diesmal überall ein Quäntchen. Es ist natürlich ärgerlich, dass wir bei einem direkten Konkurrenten verloren haben, da müssen wir uns jetzt die Punkte woanders holen“, erklärte Pöhler nach der Partie.

Die hatte eigentlich für die Gäste ganz gut begonnen, nach acht Minuten führten sie in einem temporeichen Spiel mit 5:3. Doch schon wenig später leisteten sich die Elbestädter den einen oder anderen technischen Fehler und vor allem scheiterten sie im Angriff immer wieder am Hagener Schlussmann Tobias Mahncke, dreimal auch vom Siebenmeterpunkt. Waren die Dresdner bis zur 20. Minute meist noch mit einem Tor in Front, so kehrten die Hausherren dann den Spieß um und gingen mit zwei Toren Vorsprung zum Pausentee.

Und nach dem Seitenwechsel nutzten die Eintracht-Spieler weitere Fehler der Pöhler-Schützlinge und zogen binnen vier Minuten auf 17:12 davon. „Hagen hatte auf eine 5:1-Deckung umgestellt, mit der wir mehr Mühe als erwartet hatten“, gab der HCE-Coach später zu. Aber seine Jungs kämpften sich anschließend auf 18:20 (44.) heran. Als sich dann in Überzahl die Chance zum Anschluss ergab, konnte Gabriel de Santis den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen, stattdessen kassierten die Dresdner den nächsten Gegentreffer. Weitere Fehler nutzte der Gastgeber eiskalt aus und stellte mit zwei weiteren Toren in schneller Folge in der 48. Minute (23:18) die Weichen endgültig auf Sieg.

„Wir hatten mehrfach die Chance, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen, haben das aber nicht genutzt. Wir haben uns 21 Fehlwürfe geleistet, das waren auf jeden Fall zu viele, haben auch zu viele Eins-zu-Eins-Duelle verloren, uns mehr technische Fehler als sonst geleistet. Dazu kommt ein schlechtes Überzahlspiel und wir bekamen zu viele Kontertore“, analysierte Christian Pöhler. Bereits am Gründonnerstag haben seine Schützlinge die Chance, es wieder besser zu machen. Ein Spaziergang dürfte das Heim-Derby gegen Dessau allerdings auch nicht werden.

Elbflorenz-Tore: Becvar 4, Jurgeleit 4/3, Buschmann, de Santis je 3, Hoffmann, Quade, Kretschmer je 2, Boese, Dierberg, Zele je 1.

Von Astrid Hofmann

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