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Sport Regional Shorttrack: Rekord-Teilnehmerfeld am Dresdner Weltcup-Wochenende
Sportbuzzer Sport Regional Shorttrack: Rekord-Teilnehmerfeld am Dresdner Weltcup-Wochenende
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09:19 04.02.2016
Christoph Schubert, Felix Spiegl, Anna Seidel und Bianca Walter (v.l.) hoffen auf möglichst viele Zuschauer bei ihrem Heimspiel in Dresden. Quelle: soccerfoto
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Dresden

Das Sahne-Eis ist bereitet, viele Tickets schon verkauft, Athleten aus der ganzen Welt haben im Hotel eingecheckt und drehen in der Arena ihre Trainingsrunden – der fünfte Saison-Weltcup der Shorttracker kann beginnen. Noch bevor der erste Startschuss für das Top-Event am Freitag in der Energie-Verbund-Arena fällt, können die Organisatoren den ersten Rekord vermelden. Mit 213 Läuferinnen und Läufern aus 33 Nationen haben so viele Shorttracker gemeldet wie noch nie zuvor.

„Wir richten nach 2009, 20011, 2013 und 2015 jetzt zum fünften Mal einen Weltcup in Dresden aus, aber diese Teilnehmerzahl ist eine absolute Bestmarke. Das zeigt, dass die Sportler gern zu uns kommen“, freut sich Organisationschef Frank Dittrich, der fast die gesamte Weltspitze am Wochenende begrüßen kann. So dürfen sich die Zuschauer unter anderen auf den „fliegenden Holländer“ und amtierenden Weltmeister Sjinkie Knegt, den kanadischen Olympiasieger Charles Hamelin oder den frischgebackenen Europameister Semen Elistratov aus Russland freuen. Bei den Frauen haben die Top-Kanadierinnen Valerie Maltais und Marianne St-Gelais sowie die Koreanerin Shim Suk Hee gemeldet. Auch die britische Europameisterin Elise Christie ist mit von der Partie.

Sie alle freuen sich schon auf die tolle Stimmung in der Halle, die in den vergangenen Jahren die Läufer bei ihrer Rundenhatz getragen hat. Frank Dittrich ist sicher, dass es auch diesmal so sein wird: „Wir haben schon mehr Tickets als im vergangenen Jahr abgesetzt, am Sonntag ist zum Beispiel der untere Rang bereits ausverkauft. Deshalb denke ich, dass wir insgesamt diesmal mehr als 5000 Zuschauer erwarten können und vielleicht auch da eine neue Bestmarke erreichen. Wie die Polizei, mit der die Veranstalter in engem Kontakt stehen, versichert hat, wird auch am Sonnabend trotz der zu erwartenden Demonstrationen der Zugang zur Arena gesichert sein. DESG-Vizepräsident Uwe Rietzke sagt dazu: „Ich denke, dass wir gerade auch mit unserer Veranstaltung ein Zeichen für ein weltoffenes Dresden setzen.“

Für die deutsche Nationalmannschaft hat dieser Heim-Weltcup natürlich einen besonderen Stellenwert. Dabei wird vor allem Shooting-Star Anna Seidel im Fokus stehen. Die 17-Jährige konnte in diesem Winter schon zweimal bei Weltcups eine Podestplatzierung erkämpfen – in Montreal wurde sie über 1500 m Dritte, in Nagoya gelang über 500 m sogar ein zweiter Platz. Nachdem sie zuletzt bei der EM und auch der Junioren-WM Höhen und Tiefen erlebte, will sie sich jedoch nicht zu sehr unter Druck setzen: „Ich habe zuletzt auch Fehler gemacht und daraus viel gelernt. Natürlich wäre es schön, wenn es vor heimischer Kulisse mit einer erneuten Medaille klappen würde, aber ich versuche, mir darüber nicht so viele Gedanken zu machen“, sagt die Sportgymnasiastin. Auch Bundestrainer Miroslav Boyadshiev möchte seinen Athleten keinen zusätzlichen Druck auferlegen: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben, da passieren auch immer wieder Fehler.“

Astrid Hofmann

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