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Schäfer gewinnt Herbstpreis der Steher in Heidenau

Radsport Schäfer gewinnt Herbstpreis der Steher in Heidenau

Für Steher-Europameister Stefan Schäfer hat sich der „Ausflug“ auf die Radrennbahn von Heidenau gelohnt. Der Cottbuser gewann am Sonnabend bei traumhaftem Spätsommerwetter den Internationalen Herbstpreis der Steher mit seinem Nürnberger Schrittmacher Peter Bäuerlein.

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Stefan Schäfer (r.) hinter Schrittmacher Peter Bäuerlein gewann den Herbstpreis der Steher in Heidenau.

Quelle: Daniel Förster

Dresden. Für Steher-Europameister Stefan Schäfer hat sich der „Ausflug“ auf die Radrennbahn von Heidenau gelohnt. Der Cottbuser gewann am Sonnabend bei traumhaftem Spätsommerwetter den Internationalen Herbstpreis der Steher mit seinem Nürnberger Schrittmacher Peter Bäuerlein. Das Duo sicherte sich nach zweiten Plätzen in den beiden Vorläufen über 15 km und 20 km in einem spannenden Finale über 100 Runden (25 km) den Gesamtsieg. Es verwies den französischen Meister Emilien Clere hinter Wilfried Kluge (Heidenau) sowie Stefan Lange (Rostock) hinter René Kluge (Heidenau) auf die Plätze.

Zuvor hatten Clere und Lange jeweils einen Lauf für sich entscheiden und erreichten je einmal Rang drei. Das Trio machte dann im Finale vor 500 Zuschauern auch den Sieg unter sich aus. Dabei begeisterten die drei Teams das Publikum mit ihren Positionskämpfen bis zur letzten Minute. Immer wieder wechselte die Führung, aber acht Runden vor Schluss machte der Europameister und deutsche Champion Ernst, setzte zum Überholen an und sicherte sich den Sieg. Insgesamt waren sechs Gespanne am Start gewesen.

„Es war mein letzter Wettkampf vor der Heim-EM in drei Wochen in Berlin und insofern eine gelungene Generalprobe“, freute sich Stefan Schäfer, der den Herbstpreis in Heidenau einem anderen Wettbewerb im niederländischen Alkmaar vorgezogen hatte. „Erstens sind die Kurven in Heidenau ähnlich eng wie auf der Bahn in Berlin und so muss man auch kleine Gänge fahren, deshalb passte das als letzter Test. Zweitens fahre ich immer gern auf dieser Bahn und sie ist für mich ja praktisch vor der Haustür“, erläuterte Stefan Schäfer, der im vergangenen Jahr in Paris erstmals EM-Gold gewonnen hatte. „Die Titelverteidigung wird aber auf jeden Fall schwerer, denn die Konkurrenz ist in diesem Jahr deutlich stärker, wie die Saison bisher zeigte. Aber ich möchte natürlich gerade daheim gern meinen Titel verteidigen“, blickt er auf den Saison-Höhepunkt schon voraus.

Von Astrid Hofmann

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