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Sport Regional Saisonende: Dresdner Eislöwen verlieren auch Spiel vier gegen Bietigheim
Sportbuzzer Sport Regional Saisonende: Dresdner Eislöwen verlieren auch Spiel vier gegen Bietigheim
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23:52 09.09.2015
Quelle: Stephan Lohse
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Mit 3:4 nach Verlängerung verloren die Eislöwen auch das vierte Spiel der ersten Playoff-Runde und beenden die Saison mit einer Enttäuschung.

Die Dresdner waren vor 2835 Zuschauern in eigener Halle so nah wie nie an einem Sieg gegen den Hauptrunden-Ersten: Mit einem komfortablen 3:0 gingen die Eislöwen ins Schlussdrittel, gaben die Führung aber noch aus der Hand. "Wenn man ehrlich ist, hat wahrscheinlich kaum jemand erwartet, dass wir Bietigheim in dieser Form Paroli bieten können. Umso bitterer ist natürlich das Endergebnis", ärgerte sich nicht nur Carsten Gosdeck.

In einem ausgewogenen Spiel waren die Dresdner von Anfang an bemüht, sich ein fünftes Playoff-Spiel zu erarbeiten. Lukas Slavetinsky, Steven Rupprich und Dominik Grafenthin scheiterten, bevor Shawn Weller in Unterzahl einen Fehler im Bietigheimer Spielaufbau zum 1:0 nutzen konnte (18. Minute).Beim 2:0 in der 22. Minute waren die Dresdner selbst in gleich doppelter Überzahl, Marius Garten bugsierte den Puck über die Linie. Während hinten Kevin Nastiuk alles hielt - darunter auch einen Penalty der Gäste - nutzte Arturs Kruminsch in der 39. Minute eine weitere Überzahl zum 3:0.

Im letzten Drittel machten sich die Dresdner dann das Leben selber schwer und haderten zudem mit der tatsächlich etwas einseitigen Regelauislegung der Schiedsrichter: Nach einer Matchstrafe gegen Travis Martell markierte Archie Skalbeck in der 45. Minute den Anschlusstreffer. Weitere Unterzahl-Situaionen überstanden die Eislöwen. ließen dabei aber offenbar viel Kraft. So erzielte Marcel Kahle in der 54. Minute das 2:3 und weniger als eine Minute vor Spielende traf Marcus Sommerfeld zum Ausgleich für die Gäste.

„Bis auf ein Drittel in Bietigheim haben wir insgesamt eine starke Serie gespielt. Jeder ist an sein Maximum gegangen. Letztlich war vielleicht die Erfahrung der ausschlaggebende Punkt, in dem Bietigheim uns ein Stück voraus ist. Aber aus Rückschlägen lernt man bekanntlich am meisten“, so Lukas Slavetinsky.Die Entscheidung fiel in der achten Minute der Verlängerung: Ein Bietigheimer stürzte, riss mit seinem Schläger den angreifenden Dresdner mit nach unten - die Konfusion nutzten die Gäste zum entscheidenden Angriff und zum Siegtreffer durch Max Prommersberger.

„Eishockeyspieler haben Stolz und wir haben gewusst, dass Dresden heute alles geben wird. Deshalb habe ich meine Spieler vor diesem Spiel gewarnt und tatsächlich hat Dresden heute die beste Leistung der Serie gezeigt. Die Eislöwen waren sehr stark und lagen absolut verdient in Führung. Wir waren streckenweise grottenschlecht. Nach dem ersten Drittel war ich richtig sauer, im zweiten Abschnitt waren wir besser. Wie schon in der gesamten Serie hat Nastiuk aber stark gehalten. Für das letzte Drittel kann ich meiner Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen. Ich habe gesehen, dass die Jungs in der Verlängerung den Sieg holen wollten und bin glücklich, dass es geklappt hat. Dennoch hat man in der Serie gesehen, welche Klasse Dresden hat“, so Steelers-Coach Kevin Gaudet.

„Mein Glückwunsch geht an Bietigheim, die verdient in der nächsten Runde stehen. Aber auch wir können auf unsere Eislöwen stolz sein und erhobenen Hauptes aus der Serie gehen. Die Mannschaft hat auch heute wieder sehr gut gefightet und alles versucht. Allerdings ist es uns wieder nicht gelungen einen Weg zu finden, um das Spiel für uns zu entscheiden. Diese Qualität besitzen die Steelers. Aktuell spüre ich eine große Leere, aber auch die wird vergehen. Ein Dank gilt an dieser Stelle noch einmal unseren Fans und Sponsoren“, sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch nach dem Spiel.

„Bis auf ein Drittel in Bietigheim haben wir insgesamt eine starke Serie gespielt. Jeder ist an sein Maximum gegangen. Letztlich war vielleicht die Erfahrung der ausschlaggebende Punkt, in dem Bietigheim uns ein Stück voraus ist. Aber aus Rückschlägen lernt man bekanntlich am meisten“, so Lukas Slavetinsky.

sl

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