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Sächsische Bob-Asse liegen im Plan

Starttests in Oberhof Sächsische Bob-Asse liegen im Plan

Wie bei allen Wintersportlern läuft auch bei den deutschen Bob-Assen die Vorbereitung auf die Olympia-Saison bereits auf Hochtouren. Eine erste Standortbestimmung gab es für die Piloten und Anschieber am Wochenende in Oberhof beim Einzel-Start-Test. Aus sächsischer Sicht sieht Co-Bundestrainer Gerd Leopold alles im „grünen Bereich“.

Wie bei allen Wintersportlern läuft auch bei den deutschen Bob-Assen die Vorbereitung auf die Olympia-Saison bereits auf Hochtouren.

Quelle: Archiv/soccerfoto

Dresden. Wie bei allen Wintersportlern läuft auch bei den deutschen Bob-Assen die Vorbereitung auf die Olympia-Saison bereits auf Hochtouren. Eine erste Standortbestimmung gab es für die Piloten und Anschieber am vergangenen Wochenende in Oberhof beim Einzel-Start-Test. Bundestrainer René Spieß zeigte sich danach sehr zufrieden: „Die drei Weltcupteams der Männer von Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Nico Walther haben sich sehr stark präsentiert. Und bei den Frauen gelang Stephanie Schneider sogar ein neuer deutscher Rekord am Start.“

Aus sächsischer Sicht sieht auch Co-Bundestrainer Gerd Leopold im Wesentlichen alles im „grünen Bereich“. Allerdings musste Nico Walther aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Schulter noch passen, sei aber dennoch auf einem sehr guten Weg. Bei seinen Anschiebern hat sich, wie Leopold erklärt, die „Spreu vom Weizen getrennt“. So haben Kevin Kuske, Christian Poser und Eric Franke am meisten überzeugt. Kevin Korona bekommt nach überstandener Verletzung am 29. September nochmals eine Chance.

Bei Weltmeister Francesco Friedrich sah Gerd Leopold trotz guter Leistung Reserven: „Er war durch einen Magen-Darm-Infekt noch etwas geschwächt und deshalb nicht ganz in der Top-Form vom letzten Jahr. Aber das ist kein Problem.“ Seine beiden Bremser Jannis Bäcker und Martin Grothkopp boten Top-Leistungen, während Thorsten Margis wegen Wadenkrämpfen ein paar Probleme hatte. Candy Bauer musste noch passen. Nach seiner Knie-OP plagt er sich mit einem Knochen-Ödem im Knie und soll langfristig wieder aufgebaut werden. Leopold: „Wir wollen da kein Risiko eingehen. Wir planen, dass er sich am 22. Dezember beim Test topfit zurückmelden kann. Deshalb wird bei den ersten Weltcups im Vierer ein anderer Anschieber seinen Platz einnehmen. Wer das sein wird, ist noch offen.“ Über die gute Vorstellung der besten sächsischen Pilotin Stephanie Schneider freute sich natürlich auch Leopold: „Sie hat sich wirklich enorm gesteigert.“ Die nächste wichtige Standortbestimmung wird die Deutsche Anschub-Meisterschaft am 30.  September in Oberhof sein.

Von Astrid Hofmann

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