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Sport Regional Sachsen-Titel gehen vorzeitig nach Dresden
Sportbuzzer Sport Regional Sachsen-Titel gehen vorzeitig nach Dresden
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09:38 19.06.2018
In Sachsens Tennis-Oberliga ist die Entscheidung im Kampf um die Titel bereits am vorletzten Spieltag gefallen. Quelle: dpa
Dresden

In Sachsens Tennis-Oberliga ist die Entscheidung im Kampf um die Titel bereits am vorletzten Spieltag gefallen. Dabei können mit den Damen von Blau-Weiß Dresden-Blasewitz II und den Herren vom SV Dresden-Mitte gleich zwei Dresdner Mannschaften jubeln, denn sie sind bei jeweils vier Punkten Vorsprung von der Konkurrenz nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen und spielen nun um den Aufstieg in die Ostliga.

Bei den Damen machte die Blasewitzer Reserve mit dem 5:4 im Heimspiel gegen den VTC Reichenbach alles klar. Die Blasewitzerinnen lagen nach den Einzeln schon mit 4:2 in Führung. Dabei feierte die aktuell in den USA studierende frühere mehrfache Sachsen-Meisterin Marlene Herrmann (Blasewitz) im Spitzenspiel einen unerwartet klaren 6:0, 6:2-Sieg gegen die deutsche Ranglistenspielerin Jasmin Fleischer. Außerdem punkteten in den Einzeln Lina Kunert, Julia Fischer und die erst 13-jährige Jule Christiane Belger für Blasewitz. Das von Herrman/Kunert gewonnene Doppel reichte Blasewitz zum Gesamtsieg.

Auch die Herren vom SV Dresden-Mitte entschieden die Partie beim Chemnitzer TC Küchwald mit 5:4 für sich, taten sich aber wesentlich schwerer. So war der Ausgang bei einem 3:3-Stand nach den Einzeln noch völlig offen. Für das Mitte-Team gewannen die beiden Tschechen David Sodek und Daniel Vrba sowie Tom Schinnerling. Erst in den Doppeln machten Schinnerling/Andreas Petermann und Vrba/Martin Stavel den Sieg des Mitte-Teams perfekt. Der hätte aber allein noch nicht zum vorzeitigen Titelgewinn gereicht. Doch mit der überraschenden 4:5-Niederlage gegen RC Sport Leipzig II vergab Bad Weißer Hirsch die vorher noch reell vorhandenen Titelchancen. Die Herren von Blau-Weiß Blasewitz II befreiten sich mit dem hart erkämpften 5:4-Sieg gegen den TC Zittau-Weinau von den letzten Abstiegssorgen. Überragend bei Blasewitz die tschechischen Brüder Radek und Lukas Cyprich und die Nachwuchshoffnung Franz Assmann, die jeweils im Einzel und Doppel siegten.

Von Rolf Becker

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