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Sport Regional Rödertalbienen wollen den Bann brechen
Sportbuzzer Sport Regional Rödertalbienen wollen den Bann brechen
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18:15 30.03.2018
Brigita Ivanauskaite (l.) und ihr HC Rödertal hoffen am Sonnabend auf den ersten Sieg in der Bundesliga. Die Formkurve des Teams zeigte zuletzt nach oben. Quelle: Foto: imago
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Dresden

Nach der Länderspielpause stehen jetzt vor den Bundesliga-Handballerinnen des HC Rödertal drei Heimspiele in Folge. Zum Auftakt empfängt der noch punktlose Erstliga-Aufsteiger an diesem Ostersonnabend (17.30 Uhr) die Mannschaft von Frisch Auf Göppingen. Mit der knappen Niederlage in Leverkusen und vor allem der sehr guten Leistung in der zweiten Halbzeit haben die Rödertalbienen frisches Selbstvertrauen getankt. Nun wollen sie endlich den Bock umstoßen und sich am 19. Spieltag den ersten Punkterfolg erkämpfen.

Allerdings gehört der Gegner aus Baden-Württemberg als Tabellensiebenter zum unmittelbaren Verfolgerfeld der Top-Fünf. Zwar verloren die Schützlinge von Trainer Aleksandar Knezevic zuletzt gegen Buxtehude, dennoch konnten sie nach der WM-Pause einen beeindruckenden Lauf hinlegen, verloren insgesamt nur zwei Spiele. Prunkstück der Göppinger Mannschaft ist der Rückraum. So erzielte Michaela Hrbkova, letztjährige Torschützenkönigin und „Spielerin der Saison“, bislang 122 Tore und belegt damit in der Scorer-Liste den dritten Platz. Prudence Kinlend (85 Tore) und Maxime Struijs (67/32 Tore) sorgen gleichfalls für viel Durchschlagskraft.

Bienen-Trainer Maximilian Busch weiß, wie schwer die Aufgabe wird: „Wir müssen uns in der Offensive auf eine sehr aggressive und offensive 3-2-1 Abwehr einstellen. Zusätzlich stehen dahinter mit Kristy Zimmerman und Edit Lengyel zwei gute Torhüterinnen. Auch im Angriff verfügen sie gerade mit ihren Rückraumspielerinnen über enorm viel Qualität. Da müssen wir hellwach sein.“

Dennoch ist der Coach zuversichtlich: „Die Pause hat meinen Mädels sehr gut getan. Im Training konnte ich bereits beobachten, dass sie auf das Match gegen Göppingen brennen. Die zweite Halbzeit bei den Werkselfen hat gezeigt, dass wir uns nicht unterkriegen lassen und bereit sind zu kämpfen. Wenn wir diese Energie und Bereitschaft über 60 Minuten abrufen können, sind wir in der Lage, noch für die eine oder andere Überraschung zu sorgen“, so Busch, der neben den Langzeitverletzten Grete Neustadt und Lisa-Marie Ostwald auch auf Tammy Kreibich verzichten muss. Lisa Loehnig wird diesmal aus disziplinarischen Gründen nicht eingesetzt.

Von Astrid Hofmann

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