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Rödertalbienen starten im Pokal in die Saison

Handball Rödertalbienen starten im Pokal in die Saison

Es war eine aufregende und turbulente Zeit, die die Rödertalbienen in den letzten Monaten erlebten. Jetzt beginnt für sie die Saison, die sie erstmals in der 1. Bundesliga bestreiten werden. Doch vor dem Punktspielstart bestreiten die Spielerinnen von Trainer Karsten Knöfler am Sonntag erst noch ihr Pokalspiel beim Thüringer HC II in Eisenach.

Mit diesem Team möchte der HC Rödertal in seiner ersten Bundesliga-Saison um den Klassenerhalt kämpfen. Doch erst einmal wartet der DHB-Pokal.

Quelle: S. Manig

Dresden. Mit viel Enthusiasmus, aber auch einigen Sorgen starten die Handballerinnen des HC Rödertal am Wochenende in die neue Saison. Bevor das Abenteuer 1. Bundesliga eine Woche später in Buxtehude für die Großröhrsdorferinnen richtig losgeht, steht an diesem Sonntag zum „Aufwärmen“ erst einmal der DHB-Pokal auf dem Plan. In der ersten Runde treffen die Bienen in Eisenach auf die zweite Vertretung des Thüringer HC. „Bei einem Viertligisten sollte natürlich ein Sieg Pflicht sein“, sagt HCR-Präsident Andreas Zschiedrich, fügt aber zugleich an: „Sicher wollen wir im Pokal so weit wie möglich kommen, aber viel wichtiger sind die Punktspiele.“

Und da wartet auf den Liga-Neuling eine Herkulesaufgabe. Zwar betont Zschiedrich, er sei positiv gestimmt und verhalten optimistisch, aber die Ausgangslage für den angestrebten Verbleib in der Beletage ist nicht ideal. Das zeigte sich schon allein am Auf und Ab im Sommer. Zur Erinnerung: Der Drittplatzierte der 2. Bundesliga stellte den Lizenzantrag für die oberste Spielklasse, entschied sich dann aber doch gegen den Aufstieg. Nachdem aber ein Sponsor die notwendigen finanziellen Grundlagen bereitstellte, sprang Rödertal für den insolventen HC Leipzig doch noch auf den Erstliga-Zug. Die sieben Spielerinnen, die aus der Messestadt ins Rödertal wechselten, stießen jedoch erst einige Wochen später zum Team. „Uns fehlen rund sechs Wochen Vorbereitung“, räumte Zschiedrich ein. Das stellt vor allem auch deshalb ein Handicap dar, weil insgesamt elf neue Spielerinnen zu integrieren sind. Dazu hat Trainer Karsten Knöfler inzwischen schon zwei Langzeitverletzte und weitere angeschlagene Spielerinnen zu beklagen.

Grete Neustadt erlitt einen Kreuzbandriss und wird wohl die komplette Saison ausfallen, und Neuzugang Sandra Szary aus Zwickau musste am Knie operiert werden, hat gerade erst mit dem Reha-Training begonnen. Dazu laborierten zuletzt weitere Spielerinnen an kleineren Verletzungen. Der polnische Neuzugang Angelika Luberecka wurde schon wieder aussortiert, wird allenfalls in der zweiten Mannschaft spielen.

Zwar konnten sich die Bienen trotz der Probleme bei den Vorbereitungsturnieren steigern, doch Knöfler sagt unumwunden: „Wir hängen der Musik hinterher, haben athletische Defizite und sind zudem körperlich wohl mit die kleinste Mannschaft der Liga. Auf zwei Schlüsselpositionen haben wir große Baustellen. Wir brauchen dringend noch eine Kreisläuferin und eine Linkshänderin für die rechte Außenbahn.“ Doch da stößt der Aufsteiger finanziell an seine Grenzen. Mit rund 400 000 Euro ist der Etat eng gestrickt. „Eine Kreisläuferin werden wir noch verpflichten, aber dann ist erstmal unser Budget erschöpft“, so Zschiedrich. Seine Zuversicht schöpft der HCR-Präsident vor allem „aus der guten Stimmung in der Truppe“.

Von Astrid Hofmann

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