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Sport Regional Rödertalbienen in Metzingen ohne jede Chance
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13:28 17.09.2017
Karsten Knöfler ist enttäuscht. Quelle: Christian Modla
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Metzingen/Dresden

Für die Handballerinnen des HC Rödertal gab es im zweiten Auswärtsspiel eine bittere Lehrstunde. Der personell durch die Ausfälle einiger Leistungsträgerinnen geschwächte Aufsteiger war bei Meisterschaftsmitfavorit TuS Metzingen chancenlos und musste sich deutlich mit 18:35 (7:18) geschlagen geben. So konnte Trainer Karsten Knöfler nach der sechzigminütigen Lektion nur ernüchtert konstatieren: „Gegen den Vorjahresdritten sind wir ordentlich unter die Räder gekommen. Metzingen war von der Qualität her noch einen Tick besser als Buxtehude.“

Zwar hatten die Rödertalbienen, die weiterhin auf die verletzten Jurgita Markeviciute, Tamara Bösch und Tammy Kreibich verzichten mussten, gehofft, sich ähnlich teuer verkaufen zu können wie eine Woche zuvor beim Pokalsieger, doch daraus wurde nichts. Von Beginn an diktierten die Gastgeberinnen vor 1050 Zuschauern und damit ausverkauftem Haus das Spiel. Mit einer kompakten Abwehr und schnellen Tempogegenstößen zog Metzingen den Knöfler-Schützlingen den Zahn. Bereits nach zwölf Minuten lagen die Bienen mit 1:10 zurück. Mit vielen Fehlpässen und Schwächen im Abschluss machten sich die Großröhrsdorferinnen zusätzlich das Leben schwer. Einzig Nele Kurze im Tor konnte ab und zu den Gastgeberinnen den Schneid abkaufen. Dennoch war bereits zur Halbzeit mit einem Elf-Tore-Rückstand diese Partie entschieden.

Die beste Phase hatten die Bienen zu Beginn der zweiten Hälfte, als TuS-Trainer René Haman-Boeriths durchwechselte und der Spielfluss seines Teams etwas verloren ging. So verkürzte der Gast auf 10:19 (35.), aber als die Metzinger wieder mit der ersten Garde agierten, bauten sie den Vorsprung wieder deutlich aus. Vor allem Kreisspielerin Julia Behnke (7 Tore), Nationalmannschafts-Kapitän Anna Loerper (6/3) sowie die Ex-Leipzigerin Shenia Minevskaja (5/3) waren die herausragenden TuS-Akteurinnen. Karsten Knöfler bekannte nach der Partie: „Wir konnten vor allem die Tempogegenstöße nicht verteidigen. Klar ist aber auch, dass wir unsere Punkte ohnehin nicht gegen solche Teams wie Metzingen holen müssen.“ Vielleicht klappt es ja schon beim ersten Heimspiel am kommenden Sonnabend gegen Bad Wildungen mit etwas Zählbaren. ah

Rödertal-Tore: Nagy 7/3, St. Hummel 5, Rode 3, Selmeci, Nepolsky, J. Hummel je 1.

Von Astrid Hofmann

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