Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Remis in Braunschweig: Dresden Monarchs sichern sich Playoff-Heimrecht
Sportbuzzer Sport Regional Remis in Braunschweig: Dresden Monarchs sichern sich Playoff-Heimrecht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:36 09.09.2018
Monarchs-Trainer Ulrich Däuber (r.) freut sich auf ein weiteres Heimspiel. Quelle: Archiv
Dresden

In einem über weite Strecken packenden Schlagabtausch haben sich die Dresden Monarchs am Sonntag das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale der German Football League (GFL) gesichert. Beim Tabellenführer der GFL-Nordstaffel, den New Yorker Lions aus Braunschweig, erkämpften sie ein 28:28.

Die Ausgangslage für die Gäste war im Eintracht-Stadion klar: Bei einer Niederlage wäre das Heimrecht futsch gewesen, ein Sieg hätte sogar die erstmalige Nordmeisterschaft bedeutet. So aber gewannen die Braunschweiger die Staffel zum sechsten Mal in Serie. Monarchs-Trainer Ulrich Däuber ärgerte sich zwar über die vertane Chance, freute sich jedoch auch zugleich, ein Ziel erreicht zu haben: „Wir wollten den Dresdner Fans das Playoff-Heimrecht bringen und sind glücklich, dass wir das geschafft haben. Es war am Ende ein moralischer Sieg, aber wir hätten trotzdem gern wirklich gewonnen.“

Gleich im ersten Drive fand Lions-Runningback Christopher McClendon die Lücke und machte den Touchdown, die Dresdner glichen aber postwendend aus, als Mike Schallo den Football in der Endzone fing. Braunschweigs Nicolai Schumann und Kicker Tobias Goebel mit dem Extrapunkt stellten noch im ersten Viertel auf 14:7. Im zweiten Viertel aber glichen die „Königlichen“ erneut schnell aus – diesmal durch Quarterback Trenton Norvell und Florian Finkes Extrapunkt. Und es ging weiter im Wechsel hin und her. Erst die Lions mit dem 21:14 durch David McCants, dann die Dresdner mit Mitchell Paiges Ausgleich. Vor der Halbzeit waren dann die Hausherren noch mal am Zug: Jan Hilgenfeldt stellte auf 28:21. „Wir haben 28 Punkte zugelassen. Das ist einfach zuviel“, ärgerte sich Ulrich Däuber.

Im dritten Viertel waren die Defensivreihen beider Teams bestimmend. Einzig die Gäste aus Sachsen konnten punkten: Runningback Glen Toonga sprintete über 57 Yards, Trenton Norvell vollendete zum letzten Touchdown dieser Partie. Die Monarchs zeigten großen Willen, glichen viermal aus. „Wir haben das gut als Team gespielt. Die Jungs haben in der zweiten Halbzeit weiter an sich geglaubt, vor allem die Defense. Das ist schon Wahnsinn“, lobte Headcoach „Ulz“ Däuber. Im vierten Abschnitt hatten seine Schützlinge sogar die Chance auf die erstmalige Führung, doch der Fieldgoalversuch ging daneben. Danach kontrollierten die Lions die Uhr und lauerten auf ein Fieldgoal, doch das wussten die Dresdner zu verhindern und blockten Tobias Goebels Versuch 20 Sekunden vor Schluss. Das Remis war nach einem Herzschlagfinale sicher. „Wir sind froh, das erreicht zu haben, aber die Mannschaft wollte eigentlich mehr. Das war toll zu sehen“, so Däuber.

Nun geht es im Heinz-Steyer-Stadion am 22. September beim Playoff-Viertelfinale gegen die Allgäu Comets aus Kempten. „Wir können das Spiel auf jeden Fall gewinnen, aber wenn man im Süden Dritter wird, ist man sicher kein schlechtes Team“, schätzte Ulrich Däuber ein. Durch das Remis ging seine Mannschaft dem Südstaffel-Zweiten Frankfurt Universe aus dem Weg. „Ulz“ Däuber ist das egal: „Wenn man ganz nach oben will, muss man sowieso jedes Spiel gewinnen. Egal, gegen welchen Gegner es geht. Wir haben gegen Braunschweig gezeigt, dass wir selbst unser größter Gegner sind. Wenn wir uns nicht selber ein Bein stellen, kann uns keiner schlagen“, zeigte sich der Dresdner Trainer selbstbewusst. Doch der Weg zum 40. German Bowl, dem Meisterschaftsfinale am 13. Oktober in Berlin, hat gerade erst begonnen.

Von Stefan Schramm

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Handballerinnen aus Großröhrsdorf können noch gewinnen. Nach ihrem Erfolg im Pokal feierten die Spielerinnen des neuen Trainers Frank Mühlner auch zum Ligastart einen Sieg. Beim VfB Waiblingen gewannen die Rödertalbienen deutlich mit 36:26.

09.09.2018

Zum Abschluss ihres Trainingslagers in Tschechien haben die Basketballer aus Elbflorenz ein Turnier in Leitmeritz (Litoměřice) für sich entschieden. Sie gewannen zunächst gegen den Gastgeber mit 84:57, dann bezwangen sie auch das Team aus Neuhaus (Jundrichuv Hradec) mit 82:69.

09.09.2018

Bei den Offenen Deutschen Meisterschaften im Osterzgebirge bot der Wahl-Belgier in seiner alten Heimat am Sonnabend im Sprint mit Platz vier eine sehr gute Leistung, doch am Sonntag hatte der Altenberger Pech: Bei einem Sturz ging seine Waffe kaputt, der Sachse musste aufgeben.

09.09.2018