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Rekordlandesmeister Haupt ohne Konkurrenz

Tennis Rekordlandesmeister Haupt ohne Konkurrenz

Das zum ersten Mal ausgetragene Leipziger Hallentennis-Silvesterturnier um den ITF-Systems-Cup zeichnete sich sowohl in der Masse als auch Klasse gleich mit einer sehr guten Besetzung aus. Sachsens Tennis-Rekordmeister war dabei nahezu ohne Konkurrenz.

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Christian Haupt

Quelle: Archiv

Leipzig. Das zum ersten Mal ausgetragene Leipziger Hallentennis-Silvesterturnier um den ITF-Systems-Cup zeichnete sich sowohl in der Masse als auch Klasse gleich mit einer sehr guten Besetzung aus. Mit 56 Aktiven (32 bei den Herren und 24 bei den Damen) wurde die von den Organisatoren auf Grund der Hallenkapazität mit den vier Plätzen gesetzte Höchstgrenze erreicht.

Unter ihnen befanden sich allein 25 deutsche Ranglistenspielerinnen und -spieler, darunter bei den Herren 14. Das waren, gemessen an der Klasse des sächsischen Tennis-Rekordmeisters Christian Haupt, zwar keine übermächtigen Gegner. Aber dennoch erstaunte es schon ein wenig, wie klar der seit dem letzten Frühjahr für den TC Friedrichshafen am Bodensee spielende inzwischen 33-jährige Ex-Blasewitzer die Konkurrenz mühelos beherrschte.

Haupt kam in seinen vier Spielen auch nicht einmal annähernd in die Gefahr eines Satzverlustes. Nach dem 6:0, 6:2-Sieg im Halbfinale gegen Christoph Gradl (Münchner SC) bezwang er im Endspiel den für den SV Dresden-Mitte spielenden Bartosz Wojnar. Der 24-jährige Pole, der zuvor alle seine Spiele ebenfalls jeweils in zwei Sätzen, darunter im Halbfinale mit 6:4, 6:3 gegen Jonas Pelle Hartenstein (LTTC Rot-Weiß Berlin), gewonnen hatte, rettete damit die Dresdner (Tennis-) Ehre bei diesem neuen Turnier.

Denn bei den Damen war die Landeshauptstadt in Leipzig überhaupt nicht vertreten. Auch wenn die Landesmeisterin Emily Welker (Blau-Weiß Blasewitz) wegen ihrer langwierigen Fußverletzung weiter pausieren muss, stellt dies kein Ruhmesblatt dar. Immerhin war mit der 22-jährigen Katharina Vogg eine Ex-Dresdnerin dabei, und sogar recht erfolgreich. Denn die Lebenskameradin von Christian Haupt, die bis zum letzten Frühjahr für den Ostligisten TC Bad Weißer Hirsch spielte, und nun ebenfalls für den TC Friedrichshafen, hat immerhin zwei hohe Favoritinnen aus dem Rennen geworfen.

Erst erwischte es Sofia Raevskaia (SC Charlottenburg) mit 4:6, 7:5, 10:7, und dann Antonia Schmid (TC Bamberg) mit 6:4, 6:1. Erst im Viertelfinale wurde Katharina Vogg von der späteren Überraschungssiegerin Luise Sachs (Leipziger SC 1901) mit 6:3, 6:3 gestoppt. Die 19-jährige Leipzigerin bezwang schließlich im Endspiel Laura Isabel Putz (TC Aschheim) nach zwei Stunden mit 6:2, 4:6, 10:4. Die junge Rand-Münchnerin hatte Mitte November bei den Offenen Ostdeutschen Meisterschaften in Weinböhla den Titel erkämpft.

Von Rolf Becker

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