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Sport Regional Oberelbe-Marathon erlebt 21. Auflage
Sportbuzzer Sport Regional Oberelbe-Marathon erlebt 21. Auflage
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17:36 27.04.2018
Die Läufer können am Sonntag entlang der Elbe mit guten Bedingungen rechnen. Quelle: Archiv
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Dresden

Auch nach dem Jubiläum im Vorjahr hat der Oberelbe-Marathon nichts von seiner Strahlkraft eingebüßt. Konnte Organisationschef Uwe Sonntag bei der 20. Auflage 2017 mit 6340 Teilnehmern einen neuen Rekord verkünden, so haben sich auch für diesen Sonntag schon wieder 5433 Läuferinnen und Läufer in die Startlisten eingetragen – Nachmeldungen von Freitag und Sonnabend natürlich noch nicht inbegriffen. Das bestätigt, was die Macher auch zuletzt über Befragungen erfuhren: Die landschaftlich reizvolle Streckenführung von Königstein entlang der Elbe bis nach Dresden gepaart mit einer familiären Atmosphäre kommen bei den Laufenthusiasten aus dem In- und Ausland nach wie vor sehr gut an.

Dabei sind die Organisatoren um Uwe Sonntag stets bemüht, jeden noch so kleinen Kritikpunkt ernst zu nehmen und durch Verbesserungen den Teilnehmern ein möglichst optimales Umfeld zu bieten. Zum Beispiel gab es immer wieder Fragen, warum nach Brutto- und nicht Nettozeiten gewertet wird. In diesem Jahr wird sich das ändern. Nur noch die ersten zehn Plätze werden nach sichtbarem Zieleinlauf gewertet, alle anderen Ränge nach Nettozeit. Viele Dinge haben sich aber auch bewährt und werden beibehalten. So verzichten die Veranstalter weiter konsequent auf die Zahlung von Antrittsprämien für Spitzenläufer. Dafür erhalten die Marathon-Sieger bei Frauen und Männern jeweils 500 Euro, für Streckenrekorde gibt es 300 Euro zusätzlich.

Auf die hat es in diesem Jahr vor allem der Erfurter Marcel Krieghoff abgesehen. Der 33-Jährige ist immerhin Mitglied der deutschen Berglauf-Nationalmannschaft, hat bereits an einer WM teilgenommen und er gewann im Vorjahr den Marathon beim Rennsteiglauf. „Sein erklärtes Ziel ist der Streckenrekord“, weiß Uwe Sonntag, der insgeheim aber auch Lokalmatador Marc Schulze zu den Mitfavoriten zählt. Schließlich gewann der 33-jährige Wahl-Dresdner zweimal in Folge den Landschaftsmarathon und könnte mit einem weiteren Sieg einen klassischen Hattrick landen. Nachdem der zweifache Familienvater aber im vergangenen Jahr den Streckenrekord knapp verfehlt hatte, ist einige Zeit ins Land gegangen und aus dem einstigen Leistungssportler ist ein „ambitionierter Hobbyläufer“ geworden, wie er selbst sagt. Allerdings glaubt Sonntag, dass Schulze auch in diesem Jahr gut drauf ist und auch nichts von seinem Ehrgeiz eingebüßt hat. Man darf also gespannt sein, wie das Duell am Sonntag ausgeht.

Von Astrid Hofmann

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