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Sport Regional Niron gewinnt Hauptereignis beim vorletzten Renntag in Dresden-Seidnitz
Sportbuzzer Sport Regional Niron gewinnt Hauptereignis beim vorletzten Renntag in Dresden-Seidnitz
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13:18 22.10.2017
Josef Bojko reitet auf Niron im „Buchmacher-Albers-Steher-Cup“ zum Sieg. Quelle: Matthias Rietschel
Dresden

Züchter und Besitzertrainer Martin Mayer betreut im kleinen Örtchen Möllenhagen in der Nähe von Waren an der Müritz derzeit nur drei Pferde, aber das sehr erfolgreich. Das bewies er einmal mehr am Sonnabend beim sechsten Renntag auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz. Der von ihm gezüchtete und trainierte achtjährige Hengst Niron gewann unter Jockey Jozef Bojko den mit 5200 Euro dotierten „Buchmacher-Albers-Steher-Cup“ über 2950 Meter und wiederholte damit seinen Vorjahressieg.

Allerdings brauchten die 4713 Zuschauer ebenfalls Stehvermögen, bevor das längste Rennen der Saison überhaupt gestartet werden konnte. Zweimal büxte der dreijährige Hengst Antunes aus dem Stall von Peter Schiergen aus der Startmaschine aus, warf Reiter Vinzenz Schiergen ab und galoppierte beide Male einsam um die Bahn. Sowohl die Rennleitung als auch der Trainer entschieden, Antunes nicht mehr starten zu lassen. Bitter für den Rennverein, denn damit mussten rund 3000 Euro Wetteinsätze zurückgezahlt werden.

Zumindest konnten dann endlich die nunmehr fünf Galopper auf die Reise geschickt werden. Niron hielt sich anfangs ganz am Ende des Feldes auf. Doch dann setzte er zum Schluss-Spurt an und „flog“ fast am Feld vorbei und sicherte sich erneut den Sieg. Mit einer halben Länge Rückstand belegte La Tanzania Platz zwei vor dem lange führenden I Do. Top-Favoritin Kirsa aus dem Stall von Champion-Trainer Markus Klug musste sich mit Rang vier begnügen. Siegertrainer Martin Mayer freute sich eher still und meinte bescheiden: „Es war ein guter Rennverlauf und am Ende hatte Niron wohl die meiste Kraft von allen.“

Dresdner Pferde waren in diesem Rennen leider nicht vertreten, aber die Trainer aus den Seidnitzer Ställen durften dennoch auch an diesem vorletzten Renntag auf der Heimbahn jubeln. Schon im Auftaktrennen erreichte Qbie aus dem Stall von Stefan Richter hinter der Favoritin Swinging Wienerin einen guten zweiten Platz. Gleich anschließend landete Richter mit La Mia einen eher unerwarteten Treffer. Die 89:10-Außenseiterin, die von Alexander Pietsch geritten wurde, ließ die Konkurrenten hinter sich. Für Jockey Pietsch war es Jahreserfolg Nummer 56 und damit ging der 45-Jährige in der Bestenliste wieder in Führung.

Eigentlich hätte der nächste Erfolg mit Sir Theodore folgen sollen, doch der vierjährige Wallach musste sich drei schnelleren Konkurrenten beugen. Den zweiten Dresdner Tageserfolg aber gab es im vierten Rennen durch King´s Soldier aus dem Stall von Lutz Pyritz. Für Reiter René Piechulek war es ein Jubiläum, denn er feierte damit den 300. Erfolg seiner Karriere. Einziger Jockey, der an diesem Tag zweimal zur Siegerehrung gerufen wurde, war Andreas Helfenbein, der mit Swinging Wienerin das erste und mit Belinda Too das letzte Rennen für sich entschied.

Trotz des Rückzahlers fiel der Gesamtumsatz mit 96 319,20 Euro gegenüber dem Vorjahr um rund 14 000 Euro höher aus. „Damit können wir sehr zufrieden sein“, befand Rennvereins-Geschäftsführer Uwe Tschirch, der lediglich anfügte: „Da es das Wetter gut mit uns meinte, hätte ich mich noch über ein paar Zuschauer mehr gefreut.“

Zum Saison-Halali wird dann wie gewohnt am Buß- und Bettag (22. November) in Seidnitz geblasen.

Von Astrid Hofmann

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