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17:50 21.02.2018
Bleibt drei weitere Jahre Trainer der Bundesliga-Volleyballerinnen des Dresdner SC: Alexander Waibl.    Quelle: Archiv
Dresden

 Einmal mehr haben die DSC-Volleyballerinnen in dieser Saison Charakter bewiesen. Das Team von Trainer Alexander Waibl zeigte drei Tage nach der 0:3-Niederlage in Schwerin die richtige Reaktion und besiegte den Tabellenvierten Aachen glatt mit 3:0 (25:21, 25:16, 25:20). Damit haben sich die Dresdnerinnen drei Spieltage vor Schluss der Hauptrunde die Chance auf Platz zwei noch erhalten.

Während die Mannschaft gerade von einem Highlight zum nächsten hetzt und sich mitten in der heißen Saisonphase befindet, basteln die Verantwortlichen im Hintergrund schon an der weiteren Zukunft des fünfmaligen deutschen Meisters. Nach DNN-Informationen wird Erfolgstrainer Alexander Waibl auch in den nächsten drei Spielzeiten die Geschicke der Mannschaft lenken. Bevor der Pokalfinalist am Mittwoch in eigener Halle das erste Viertelfinalspiel im CEV-Cup gegen MTV Allianz Stuttgart bestreitet, soll am heutigen Montag auf einer Pressekonferenz die Vertragsverlängerung mit dem 49-Jährigen bekanntgegeben werden.

Der Zeitpunkt – vor einem Spiel gegen seinen schwäbischen Ex-Verein – ist sicher nicht ganz zufällig gewählt. Schließlich kam der gebürtige Stuttgarter nach seinem Rauswurf bei MTV Allianz 2009 an die Elbe und erwies sich seither als Glücksfall für den DSC. Gleich in seiner ersten Saison holte der ehrgeizige Trainer mit seinen Schützlingen zwei Titel – den Pokalsieg und den Gewinn des Challenge Cups. Drei deutschen Vizemeisterschaften folgten drei Titel, wobei der Erfolg im Jahr 2016 sogar vom Pokalsieg und damit dem Double gekrönt wurde. Inzwischen arbeitet Waibl das neunte Jahr in Dresden und ist damit der dienstälteste Trainer der Frauen-Bundesliga. Erfolgshunger und die Leidenschaft für seinen Beruf, der für ihn eher Berufung ist, treiben ihn immer wieder an. Auch in dieser Spielzeit hat er mit seinen Damen noch einiges vor. In zwei Wochen steht das Pokalfinale in Mannheim auf dem Plan und auch in den Playoffs wollen die DSC-Damen beim Kampf um die Meisterschaft ein Wörtchen mitreden.

Dass sie auf diesem Weg auch Rückschläge verkraften, haben sie am Sonnabend wieder eindrucksvoll bewiesen. Vor 3000 Zuschauern in der restlos ausverkauften Margon-Arena klemmte es bei den Gastgeberinnen noch an der einen oder anderen Stelle, doch sie fanden immer wieder gute Lösungen und wiesen die Ladies in Black Aachen in die Schranken. Vor allem im Aufschlags- und Annahmespiel behielten die DSC-Damen die Oberhand und auch in der Block- und Feldabwehr erwiesen sie sich überlegen. „Da haben wir uns gut an die taktische Marschroute gehalten“, zeigte sich Alexander Waibl später zufrieden.

Madison Bugg führte klug Regie und bewies, dass sich der DSC in dieser Saison auf zwei starke Zuspielerinnen stützen kann. Dabei kam es im dritten Satz sogar zu einer ganz witzigen Situation, als der Coach seine Stammregisseurin Mareen Apitz für Angreiferin Piia Korhonen an der Aufgabe einwechselte. Als es einen längeren Ballwechsel gab, spielte Apitz kurzerhand das Spielgerät zu Bugg, die reaktionsschnell in den Angriffsmodus wechselte. Wenig später mussten beide darüber lachen. Es zeigt, der Teamgeist ist bestens intakt.

Bugg wurde übrigens nach der Partie von Gäste-Trainerin Saskia van Hintum zur „MVP“ gewählt. Erfolgreichste Scorerin war Mittelblockerin Ivana Mrdak mit 18 Punkten, Piia Korhonen brachte es auf elf Zähler, Sasa Planinsec auf acht und Katharina Schwabe unterstrich mit sieben Punkten ebenfalls aufsteigende Form. Die Spielführerin zeigte sich nach dem Sieg ebenfalls erleichtert: „Das war schon ein kleines, aber wichtiges Zeichen nach der Niederlage in Schwerin.“ Auch Alexander Waibl befand: „Wichtig war, dass wir 3:0 gewonnen haben. Dennoch hat man an manchen Stellen gemerkt, dass die Mädels noch ein wenig an der Niederlage zu knabbern hatten. Aber ich habe auch sehr viel Gutes gesehen. So war zum Beispiel unsere Annahme schon wieder deutlich stabiler, auch die Abwehr. Insgesamt war ich zufrieden mit der Leistung.“

Von Astrid Hofmann

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