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Sport Regional Neuer Teilnehmerrekord beim Windberglauf
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19:55 04.11.2018
Am Start zum Windberglauf wurde es richtig eng. Quelle: Steffen Manig
Freital

Am Sonntag um 18 Uhr war es Gewissheit: Der 68. Windberglauf erzielte mit genau 681 Läuferinnen und Läufern im Ziel einen neuen Teilnehmer-Rekord! Um dies auch „amtlich“ festzustellen, war Cheforganisator Carsten Ender extra noch einmal auf den heimischen Dachboden gestiegen, um in der Ergebnisliste des 31. Windberglaufes nachzuzählen, dass es im Jahre 1981 tatsächlich „nur“ 680 Teilnehmer gewesen waren.

Was die Sportler antreibt, in Scharen zu einem eher „rustikalen“ Crosslauf mitten im Wald zu pilgern, lässt sich nur mutmaßen. Sicher ist es dem allgemeinen Lauf-Boom und dem milden November-Wetter zu verdanken, in jedem Fall aber der tollen Nachwuchsarbeit der Leichtathletikvereine in der Region, denn in den Kinder- und Jugendklassen waren 440 Teilnehmer am Start. Über die große Resonanz freuten sich auch viele ehemalige „Lauf-Heroen“, wie Karl-Heinz Leiteritz (1974 Europacup-Sieger über 10.000 Meter) oder Hindernis-Vizeweltmeister Hagen Melzer, der mit seiner laufenden Enkeltochter mitfieberte.

Auch in Bezug auf die sportliche Klasse hatte die Veranstaltung einige Höhepunkte zu bieten. Im Hauptlauf der Damen über 6 Kilometer wiederholte Ina Zscherper (Citylaufverein Dresden) ihren Vorjahressieg. Mit 23:32 Minuten musste sie aber schneller laufen als im vergangenen Jahr, denn Felicitas Ender (Dresdner SC) bot an diesem Tag eine beeindruckende Vorstellung. Nachdem sie bereits den Sieg im Jugendlauf über 2 Kilometer geholt hatte, blieb sie der späteren Frauen-Siegerin über zwei Drittel der Strecke auf den Fersen und kam mit nur 17 Sekunden Rückstand als Zweite ins Ziel. Dritte wurde Anna Kristin Fischer (SC DHfK Leipzig) in 24:48 Minuten.

Unbestrittener Höhepunkt waren jedoch die 8 Kilometer der Männer, ging doch hier der zweifache Deutsche Meister Sebastian Hendel von der LG Vogtland an den Start. Er wurde seiner Favoritenrolle gerecht, allerdings war der Sieg kein Spaziergang, denn Verfolger Mustapha El Ouartassy blieb bis zum Beginn der letzten 2-Kilometer-Runde in Sichtweite. Am Ende war es aber doch eine klare Angelegenheit für Hendel, der in 25:59 Minuten eine der besten Zeiten der letzten Jahre lief, den aus dem Jahr 2005 stammenden Streckenrekord von 25:34 Minuten allerdings nicht gefährden konnte. 20 sec. dahinter sicherte sich der Berliner El Ouartassy vom 1. VfL Marzahn wie bereits im Vorjahr den zweiten Platz, mit deutlichem Abstand folgte Karl Bebendorf vom Dresdner SC in 27:39 Minuten.

Lokalmatador Bebendorf hatte jedoch zuvor für einen der beiden Streckenrekorde der Veranstaltung gesorgt. Der Deutsche U-23-Meister über 800m lief die für Mittelstreckler besser geeignete 3-Kilometer-Distanz in 9:48 Minuten und unterbot die aus dem Jahr 2005 stammende Uralt-Bestmarke des Pirnaers Wolfram Müller um zwei Sekunden. Insofern wird es Bebendorf vielleicht verschmerzen können, dass er seine vor elf Jahren im 1-Kilometer-Lauf der Kinder U12 aufgestellten Streckenrekord nun teilen muss, denn Lennox Gyulai von der gastgebenden SG Lok Hainsberg lief mit 3:50 Minuten exakt dieselbe Zeit.

Von Carsten Ender

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