Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Neuer Name für Bobbahn in Altenberg
Sportbuzzer Sport Regional Neuer Name für Bobbahn in Altenberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:55 30.10.2018
Bobpiloten im sächsischen Altenberg auf der Bobbahn. Quelle: Arno Burgi / dpa
Altenberg

Mit Beginn der neuen Winter-Saison wird aus der Rennschlitten- und Bobbahn der ENSO-Eiskanal. Das gaben am Montag der Bahnbetreiber und die Energie Sachsen Ost AG im Kohlgrund bekannt. Schon lange engagiert sich das Unternehmen vor allem für den Nachwuchs im Eiskanal, übernimmt nun als Hauptsponsor noch mehr Verantwortung. Hintergrund ist zudem der Rückzug des vorherigen Namenssponsors. Seit 2011 hatte die DKB die Bahn im Erzgebirge mit geschätzten 100 000 Euro im Jahr unterstützt.

Wie ENSO-Vorstand Frank Brinkmann in Altenberg erklärte, sei das Engagement langfristig geplant. „Wir haben einen Vier-Jahres-Vertrag geschlossen. Wir sind jetzt seit elf Jahren Sponsor und machen jetzt einen deutlichen Schritt nach vorn. Der Eiskanal ist ein Leuchtturm in der Region und den unterstützen wir aus Überzeugung“, betonte Brinkmann. Über die Summe habe man allerdings Stillschweigern vereinbart. Matthias Benesch, Geschäftsführer von Bahnbetreiber WIA Altenberg freute sich über den neuen Deal: „Wir haben pünktlich zum nunmehr 32. Mal die Vereisung der Bahn begonnen und erwarten in diesem Winter wieder 30 nationale und internationale Wettbewerbe. Und in 480 Tagen findet bei uns die Bob- und Skeleton-WM 2020 statt. Da ist es wichtig, Planungssicherheit zu haben.“ Die Höhepunkte in diesem Winter sind die Weltcups im Bob und Skeleton Anfang Januar und im Rennrodeln Anfang Februar.

Über Neuigkeiten zum geplanten Umbau der Bahn zwischen den Kurven elf bis 13 berichtete Landrat Michael Geisler. So habe der Kreistag dem Umbau in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro zugestimmt. „Insgesamt wurde in die Bahn in den letzten zehn Jahren 14 Millionen Euro investiert. Die Neugestaltung der schwierigen Kurven wird zu 50 Prozent vom Bund und zu 40 Prozent vom Land gefördert, der Eigenanteil des Landkreises beträgt zehn Prozent. Erst nach der Prüfung der Planungsunterlagen und der Finanzierungszusagen kann es nun zu Ausschreibungen kommen“, erläuterte Geisler. Wann der Umbau allerdings beginnen könne, sei noch völlig ungewiss. „Die WM werden wir auf jeden Fall nicht gefährden“, betonte der Landrat.

Von Astrid Hofmann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Den Dresdner Volleyballerinnen bleibt nach der Supercup-Niederlage keine Atempause. Am Mittwoch folgt der scharfe Start in die Bundesliga beim USC Münster. 

29.10.2018

Zum zweiten Mal in drei Jahren hat der Dresdner SC im Finale des Volleyball-Supercups den kürzeren gezogen. Gegen den deutschen Meister verlor der DSC mit 1:3 (17:25, 23:25, 26:24, 18:25).

29.10.2018

In Bad Tölz hat es noch nicht ganz gereicht, doch am Sonntagabend haben die Dresdner Eislöwen unter ihrem neuen Trainer Brad Gratton ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Die Elbestädter bezwangen Spitzenreiter Ravensburg mit 4:0 (1:0, 2:0, 1:0). Damit feierten die Blau-Weißen den vierten Saisonsieg.

30.10.2018