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Sport Regional Nachwuchszentrum der SG Striesen taucht wieder aus den Fluten auf
Sportbuzzer Sport Regional Nachwuchszentrum der SG Striesen taucht wieder aus den Fluten auf
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17:55 09.09.2015
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Dresden

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Im Nachwuchszentrum der SG Striesen an der Salzburger Straße floss das Wasser gestern Nachmittag langsam wieder zurück in den Lockwitzbach, nachdem es morgens noch 24 Zentimeter hoch auf dem Naturrasen gestanden hatte.

Eigentlich sollte die braune Brühe längst weg sein, denn Trainer und Vorständler des Fußballvereins hatten am Sonntag von der Feuerwehr das Okay erhalten, einen Graben zum Lockwitzbach hin zu öffnen, der zunächst als Abflusskanal diente. Doch nach den Unwettern im Erzgebirge fürchteten die Experten ein erneutes Anschwellen des Baches und der Graben musste wieder verschlossen werden. So blieb viel Wasser auf dem Platz stehen, wenngleich das Niveau im Vergleich zum Sonnabend (damals gut 50 Zentimeter) schon stark abgesunken war.

Groß war die Erleichterung, als Geschäftsstellenleiterin Simone Werner gestern Mittag von der Feuerwehr grünes Licht erhielt, dass der Graben wieder geöffnet werden durfte: "Unser D-Jugendtrainer Detlef Keller ist gleich los und hat einen Baggerfahrer gesucht. Zum Glück hat er den vom Sonntag wiedergefunden, der uns um halb drei auch den Graben aufgemacht hat. Seitdem läuft das Wasser wieder ab, der Platz wird langsam wieder grün."

Unterm Funktionsgebäude, das zwei Jahre nach der Flut von 2002 auf Betonstelzen neu errichtet worden war und seine "Wassertaufe" erfolgreich bestanden hat, mussten die Striesener das Abpumpen erst einmal einstellen. "Die Feuerwehr war noch einmal da und hat gesagt, wir sollen noch warten, weil der Grundwasserspiegel noch extrem hoch ist. Das Haus könnte sonst instabil werden", sagt Simone Werner. Das vollgelaufene Areal unter dem Mannschaftsgebäude, in dem in der Nacht zum 3. Juni Tischtennisplatten, angeschlossene Fahrräder und zwei Kickertische untergegangen sind, soll aber heute mit Pumpen von der schlammigen Suppe befreit werden.

Wann die 280 Kinder und Jugendlichen wieder auf ihrem Platz trainieren können, ist aber unklar, obwohl weniger Schlamm auf dem Platz als 2002 sein soll. Diese Woche üben Jungs noch in der Sachsenwerk-Arena, "dann geht das aber nicht mehr, weil es zu teuer wird", weiß Simone Werner. Sie ist froh, dass der SV Gebergrund Goppeln und der SV Helios ihre Plätze angeboten haben. Auch bei den Striesener Herren auf der Bärensteiner Straße finden die Jungs Asyl.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2013

Jochen Leimert

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