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Sport Regional Nach dem Klassenerhalt: Dynamo Dresdens Geschäftsführer Müller gibt Menze und Pacult keine Jobgarantie
Sportbuzzer Sport Regional Nach dem Klassenerhalt: Dynamo Dresdens Geschäftsführer Müller gibt Menze und Pacult keine Jobgarantie
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17:56 09.09.2015
Die Spieler von Dynamo Dresden jubelten über den Klassenerhalt. Hinter den Kulissen steht aber viel Arbeit an. Quelle: Dominik Brüggemann

Eine weitere Baustelle war am Dienstagabend noch vor Anpfiff aufgemacht worden. Der MDR hatte berichtet, die Trennung von Trainer Peter Pacult sei beschlossene Sache. Zwar dementierten sowohl der Österreicher als auch Sportchef Steffen Menze umgehend. Beide Personalien stehen aber zur Diskussion.

Beide haben dank des Klassenerhalts gültige Verträge. „Wir werden gleichwohl, das sind wir auch den Anhängern schuldig, die Rückrunde aber auch die die ganze Saison aufarbeiten“, kündigte Geschäftsführer Christian Müller an. Es gelte herauszufinden, wieso die seiner Meinung nach gut zusammengestellte Mannschaft erst auf den letzten Drücker den Klassenerhalt schaffte. Dies soll „ergebnisoffen“ diskutiert werden, auch mit Hilfe des Sachverstandes von Dynamos Altinternationalen.

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Trainer Peter Pacult steht mit Dynamo Dresden unter Druck Quelle: dpa
Gegen Pacult spricht, dass ein zusätzliches Trainergehalt günstiger sein dürfte, als den Kader nach Pacults Wünschen umzubauen. Mit Solga und Jänicke stehen zwei Abgänge fest. Mit Außenverteidiger Thorsten Schulz und Mittelfeldmann Marco Hartmann stehen zwei Neuzugänge offiziell fest. Vor allem im Sturm muss Dynamo aber noch nachrüsten. Der Trainer hatte in der Saison mehrfach die seiner Meinung nach mangelnde Qualität des Spielerpersonals kritisiert. Müller hingegen befand den Kader auch am Dienstagabend noch als gut. Dass Dynamo in die Relegation muss, hätte er sich nicht zu träumen gewagt.

Bereits am Mittwochabend steht bei Dynamo eine Gremiensitzung auf dem Terminkalender, in der kommenden Woche tagt der Aufsichtsrat. Dann soll auch über andere Themen gesprochen werden.

Es gehe darum „wie es überhaupt im Verein weitergeht“, so Müller. So werde die Diskussion über Stadionmiete und ein mögliches neues Trainingsgelände im Ostragehege weitergehen. Das Geld bleibt knapp. Altlasten belasten den Verein weiter, vieles vom Umsatz lande „direkt woanders“, so Müller. Die Diskussion um die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins werde daher „mit Priorität geführt“. Der Klassenerhalt helfe, die Gesamtkonstellation im Verein zu verbessern. Urlaub hätten daher bei Dynamo nur die Spieler.

Stephan Lohse

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