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Sport Regional Monarchs zum Showdown an der Küste
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11:23 26.08.2017
Logo der Dresden Monarchs. Quelle: Verein
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Dresden

Heute (Kick off: 16 Uhr) treffen die Dresden Monarchs im Kilia-Stadion auf das zweitplatzierte Team der German Football League (GFL) Nord: die Kiel Baltic Hurricanes. Zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison stellt dieses Duell das mit Abstand spannendste der vergangenen GFL-Wochen dar. Denn in Kiel entscheidet sich an diesem Wochenende, welche der beiden antretenden Mannschaften sich über das Play-off-Heimrecht und damit über einen enormen Vorteil im Play-off-Viertelfinale der GFL freuen darf. Aktuell thronen noch die Holsteiner auf dem so wichtigen zweiten Tabellenplatz. Dresden lauert mit nur einer Niederlage mehr knapp hinter den Canes auf seine Chance. Gelingt den Königlichen der so wichtige Sieg in richtiger Höhe?

Das Hinspiel im DDV-Stadion lief nicht ganz nach dem Geschmack von Monarchs-Cheftrainer John Leijten und seinen Männern. Unnötige Turnover und Unkonzentriertheiten ließen die Dresdner vor eigenem Publikum, immerhin 7000 Zuschauern, scheitern. Noch immer sitzt dieser Stachel tief im Fleisch der Mannschaft. „Wir haben uns an diesem Tag das Leben selber schwer gemacht. Mit zu vielen Ballverlusten und Fehlern waren wir für diese Niederlage verantwortlich. Dieses Gastgeschenk macht aktuell den Unterschied. Kiel liegt dank dieses Sieges vor uns auf dem zweiten Tabellenplatz. Wir müssen und werden nun alles geben, um den Spieß doch noch auf der Zielgeraden umzudrehen“, erklärt Leijten.

Dank ihres 49:42-Triumphes auf Dresdner Rasen belegt Kiel aktuell den zweiten Tabellenplatz. Dieser sichert am Ende der regulären Saison das so begehrte Play-off-Heimrecht. Auf eigenem Rasen, gegen das drittplatzierte Team der GFL Süd antreten zu dürfen, ist ein klarer Vorteil. Das drittplatzierte Team der GFL Nord hingegen muss in die Ferne reisen, zur zweitplatzierten Mannschaft der GFL Süd. Noch ist die Platzierung allerdings nicht final. Noch können die Monarchs mit einem deutlichen Sieg den zweiten Tabellenplatz zurückerobern. Mehr als sieben Punkte Unterschied sind dafür Pflicht. Denn genau mit diesem Unterschied besiegte Kiel im Hinspiel Dresden.

Leicht wird dies gegen eine der besten Verteidigungsreihen und einen der besten Laufangriffe Deutschlands nicht. Doch ist es auch keineswegs unmöglich. Die Berlin Rebels unterlagen Kiel vor zwei Wochen nur knapp (28:30), brachten die Canes in arge Schwierigkeiten. Allerdings hatte auch Dresden mit den Berlinern eine Woche später kein leichtes Spiel (45:38). So entscheiden wohl auch am Sonnabend Nuancen über Sieg oder Niederlage. Bleibt Dresden cool, vermeidet dumme Fehler und ruft sein volles Leistungspotenzial ab, stehen die Chancen auf einen Sieg nicht schlecht.

Von Jörg Dressler

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