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Mixed-Martial-Arts: Kampfsport-Spektakel zum dritten Mal in Dresden

In der Messe Mixed-Martial-Arts: Kampfsport-Spektakel zum dritten Mal in Dresden

Bei den Mixed Martial Arts – einem Wettbewerb mit gemischten Kampfkünsten – werden verschiedene Schlag- und Bodenkampftechniken eingesetzt. Jetzt ist das Spektakel zum dritten Mal in Dresden zu sehen. Am Sonnabend, 28. Oktober, wird in der Halle 1 der Messe der achteckige Käfig für die Kämpfer aufgebaut.

Bei den Mixed Martial Arts – einem Wettbewerb mit gemischten Kampfkünsten – werden verschiedene Schlag- und Bodenkampftechniken eingesetzt.

Quelle: Seven Sport

Dresden. Die populärste nationale Mixed-Martial-Arts-Serie „We love MMA“ kommt Ende des Monats wieder in die Messehalle. Am Sonnabend, 28. Oktober, wird in der Halle 1 der achteckige Käfig für die Kämpfer aufgebaut. Die Zuschauer können sich ab 19 Uhr auf insgesamt zwölf Kämpfe in sieben Gewichtsklassen freuen. Europäische Teilnehmer steigen dabei ebenso in den Ring, wie einige der besten deutschen MMA-Kämpfer. Bei den Mixed Martial Arts (zu Deutsch: Gemischte Kampfkünste) werden verschiedene Schlag- und Bodenkampftechniken eingesetzt. Vom traditionellen Boxen oder Kickboxen bis hin zu asiatischen Kampftechniken wie Kung Fu oder Muay Thai. So treten die Wettkämpfer mit unterschiedlichen Hintergründen und der Spezialisierung auf verschiedene Stile gegeneinander an. „Griffe werden oft aus dem Ringen übernommen“, erklärt der Dresdner MMA-Trainer Uwe Korn, ehemaliger deutscher Meister im Kickboxen, „Würfe hingegen zum Beispiel aus Judo oder Brazilian Jiu-Jitsu.“

Als der Sport in den 90ern aus der Wiege gehoben wurde, war noch fast alles erlaubt. „Wegen hoher Verletzungsgefahr wurden aber schnell strenge Regeln aufgestellt“, sagt Korn weiter. „Damit machte man MMA erst zum richtigen Sport.“ So seien Schläge und Tritte auf Kehlkopf und Gelenke verboten. Im Amateurbereich werde zudem mit Schutzausrüstung gekämpft. „Im Wettkampf werden Kontrahenten einander zugelost, die auf demselben Erfahrungslevel sind. So hält man das Verletzungsrisiko niedrig.“

Diese Mischung aus Kampfsportarten soll den besonderen Reiz für die Zuschauer generieren. Mit Erfolg: Im letzten Jahr waren gut 20 000 Fans bei den zehn Terminen im deutschsprachigen Raum zu Gast. Der Sport erfreue sich immer größerer Beliebtheit, weil er besonders abwechslungsreich sei, glaubt Korn. „Boxen zum Beispiel wird zunehmend uninteressanter für die breite Masse.“

Im dritten Jahr in Folge ist „We love MMA“ in Dresden zu Besuch. Tickets ab 37,25 Euro sind über die Homepage www.welovemma.de zu bestellen. Der Einlass beginnt um 17.30 Uhr und ist nur für Personen ab 18 Jahren gestattet.

Von Gerrit Menk

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