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Mittelblockerin Sasa Planinsec verstärkt die Volleyballerinnen des Dresdner SC

Neuzugang Mittelblockerin Sasa Planinsec verstärkt die Volleyballerinnen des Dresdner SC

Wie könnte man einen Dresden-Besucher besser auf Elbflorenz einstimmen als von einem historischen Raddampfer aus, der vom Terrassenufer aus den Blick auf die historische Altstadt bietet. Genau das hatten sich wohl auch die Verantwortlichen der DSC-Volleyballerinnen gedacht, als sie Neuzugang Sasa Planinsec am Sonnabend zum Frühstück auf die „Dresden“ einluden.

Sasa Planinsec auf dem Raddampfer Dresden.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Wie könnte man einen Dresden-Besucher besser auf Elbflorenz einstimmen als von einem historischen Raddampfer aus, der vom Terrassenufer aus den Blick auf die historische Altstadt bietet. Genau das hatten sich wohl auch die Verantwortlichen der DSC-Volleyballerinnen gedacht, als sie Neuzugang Sasa Planinsec am Sonnabend zum Frühstück auf die „Dresden“ einluden. Die 22-jährige Mittelblockerin vom slowenischen Double-Gewinner Branik Maribor brachte auch ihren Freund Goran mit. Bevor sie gemeinsam mit DSC-Zuspielerin Mareen Apitz zu einer kleinen Sightseeing-Tour aufbrachen, stand die Nationalspielerin den Pressevertretern Rede und Antwort. Dabei versuchte sie es zu Beginn sogar mit einigen Brocken deutsch. „Ich habe die Sprache in der Schule gelernt“, verriet Sasa, die mit elf Jahren durch ihre vier Jahre ältere Schwester Mihaela zum Volleyball kam. Kurios: In der Saison 2008/09 spielte der DSC im europäischen Challenge Cup gegen Maribor mit Mihaela Planinsec. Und wie es der Zufall will – einzige aktuelle DSC-Spielerin, die damals schon dabei war, ist Mareen Apitz.

Sasa Planinsec, die alle Nachwuchsmannschaften in Maribor (Marburg a. d. Drau) durchlief und inzwischen mit der Nationalmannschaft schon an zwei Europameisterschaften teilnahm, hatte mehrere Angebote. Das aus Dresden sei aber das Beste gewesen, sagte die 1,85 m große Athletin, deren Vorbild eine Ex-DSC-Spielerin ist: „Zu Robin de Kruijf schaue ich auf. Ich konnte sogar schon mehrfach gegen sie spielen. Sie hat tolle Schläge und ist ein ähnlicher Spielertyp wie ich“, schwärmt Planinsec von der Niederländerin. Sie selbst wisse, dass sie noch viel zu lernen habe, glaubt, dass sie unter der Leitung von Alexander Waibl in Elbflorenz den nächsten Schritt gehen kann.

Der DSC-Coach freut sich seinerseits auf die Zusammenarbeit mit ihr: Sasa fiel mir bereits im letzten Sommer auf, als wir mit der tschechischen Nationalmannschaft mehrfach gegen Slowenien gespielt haben. Sie ist eine variable Angreiferin, schnell im Block und gut im Feld. Kurzum, eine komplette und sehr athletische Spielerin mit viel Power“, beschreibt er ihre Qualitäten. Dabei ist er überzeugt, dass in ihr noch viel Potenzial steckt. Deshalb ist er froh, dass sie für zwei Jahre unterschrieben habe.

Nach den ersten Eindrücken an ihrer neuen Wirkungsstätte hat Sasa Planinsec offensichtlich ein gutes Gefühl: „Dresden fühlt sich gemütlich, nicht so industriell an. Das gefällt mir sehr. Es war eine sehr gute Entscheidung, zum DSC zu gehen. Je mehr ich mitbekomme, desto sicherer bin ich mir“, betont sie. Auch ihre Wohnung – die erste eigene, denn bisher wohnte sie bei ihren Eltern – hat sie schon besichtigt, bevor sie sich gestern wieder auf den Heimweg machte. Bevor sie endgültig ihre Zelte in Dresden aufschlägt, vergeht allerdings noch etwas Zeit. Denn sie wird Ende August mit der slowenischen Auswahl noch die dritte Runde der WM-Qualifikation spielen, wo es übrigens auch gegen die Niederlande mit Robin de Kruijf und DSC-Kapitän Myrthe Schoot gehen wird. Anschließend steht für die Studentin der Agrarwissenschaft noch die Heim-WM mit der U23-Auswahl auf dem Plan. Erst am 20. September wird sie dann in Sachsen erwartet.

Von Astrid Hofmann

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