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Sport Regional Michael Rösch muss nach Sturz aufgeben
Sportbuzzer Sport Regional Michael Rösch muss nach Sturz aufgeben
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20:17 09.09.2018
Michael Rösch gibt Autogramme. Quelle: Matthias Rietschel
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Altenberg

Michael Rösch hatte sich auf sein zweites Heimrennen an diesem Wochenende so gefreut, doch ein Sturz machten die Hoffnungen des 35-jährigen Wahl-Belgiers bei den Offenen Deutschen Meisterschaften am Sonntag zunichte. Am Sonnabend bot der Altenberger Staffel-Olympiasieger beim Sprint auf Rollern eine sehr gute Leistung, wurde von den rund 2000 Zuschauern in der Sparkassen-Arena in Zinnwald für seinen vierten Platz gefeiert. Selbst meinte „Ebs“, der nach dem Wettkampf noch dutzende Autogramme schreiben musste: „Ganz zufrieden wäre ich, wenn ich mit null Fehlern durchgekommen wäre, die beiden beim Liegendschießen ärgern mich schon. Aber es war auf jeden Fall ein solides Rennen, auch wenn es läuferisch nicht ganz einfach war. Den letzten Anstieg hatte ich wohl etwas unterschätzt“, meinte er, fügte aber zuversichtlich an: „Im Vergleich zum Vorjahr ist mein Trainingszustand diesmal schon besser.“

Und weil der Verfolger ohnehin sein Lieblingsrennen ist, hatte er sich für den Sonntag einiges vorgenommen. Bis zum dritten Schießen lag er auch mit in Front, doch dann passierte das Missgeschick. Beim Heranlaufen an den Schießstand stürzte er und dabei brach seine Waffe vorn am Lauf ab und er musste das Rennen leider aufgeben. „Mir selbst tut zum Glück nichts weh, aber das mit der Waffe schmerzt umso mehr. Ich muss jetzt sehen, dass ich sie repariert bekomme, damit ich am kommenden Wochenende in Oberhof antreten kann“, erklärte Rösch, der sich nach dem zweiten Teil der Deutschen Meisterschaft in Göttingen einer Augen-OP unterziehen muss. Er leide schon länger an einer Sehstörung, die die Ärzte auch als Managerkrankheit des Auges bezeichnen. „Ich hatte das vor einiger Zeit schon einmal an beiden Augen, da halfen dann Medikamente. Doch jetzt ist es im linken Auge so schlimm, dass es mit einer Laser-OP behandelt werden muss“, erläutert der Sachse, der aber Entwarnung gibt: „Das wird bei einem Spezialisten in Göttingen ambulant gemacht und nach ein bis zwei Wochen bin ich wieder voll fit“, so der Altenberger.

Von Astrid Hofmann

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