Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Marvin Cüpper künftig im Tor der Füchse
Sportbuzzer Sport Regional Marvin Cüpper künftig im Tor der Füchse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:14 19.07.2016
Marvin Cüpper hütete in der vergangenen Serie oft den Kasten der Eislöwen, bald wird der Berliner Nachwuchskeeper bei den Füchsen auflaufen. Quelle: Foto: Archiv/Dehlis
Weißwasser

Nun ist klar, wie bei den Lausitzer Füchsen die wichtigste Position im Eishockey, nämlich die des Torhüters, besetzt wird. Insgesamt stehen vier deutsche Keeper bereit, die sich um den Platz im Gehäuse streiten können. Das Beachtliche: Keiner der Goalies ist älter als 24 Jahre! Während Jimmy Hertel (24) und Konstantin Kessler (19) direkt vom EHC beschäftigt werden, erhalten die beiden Schlussleute der Eisbären Berlin, Marvin Cüpper (22) und Maximilian Franzreb (19), Förderlizenzen. In den kommenden zwei Jahren kooperieren die Weißwasseraner mit dem DEL-Rekordchampion. Bei dem steht mit Petri Vehanen eine Nummer eins im Tor, die als sogenannter „Vielspieler“ gilt. Damit die Backups der Eisbären zu Spielpraxis kommen, können sie diese in der DEL2 bei den Ostsachsen sammeln.

„Ich gehe davon aus, dass Marvin Cüpper zwischen 15 und 20 Partien für uns bestreiten wird“, schätzt der amtierende Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach ein. Bei dieser Anzahl Matches, die möglicherweise sogar im Kooperationsvertrag vereinbart sind, hätte die Verpflichtung eines Ausländers, der dann etwa ein Drittel der Saison auf der Tribüne hätte zubringen müssen, wenig Sinn gemacht. Allerdings gehen die Oberlausitzer mit der gewählten Torhüter-Variante ein durchaus beachtliches Risiko ein. Einerseits gibt es keinen Stammgoalie, dem die Feldspieler vertrauen können. Andererseits sind gerade junge Cracks immer diversen Leistungsschwankungen unterworfen. „Wir sind von diesen vier jungen Torhütern absolut überzeugt. Sie besitzen großes Potenzial. Wer die Entwicklung im deutschen Eishockey aktiv unterstützen möchte, der muss Talenten eine echte Chance geben. Die Kooperation mit Berlin hat diese Entscheidung mit möglich gemacht. Wir freuen uns nun auf einen gesunden Konkurrenzkampf im Füchse-Tor“, besänftigt Dirk Rohrbach.

Mit Sebastian Elwing wird sich zudem ein höchst engagierter und moderner Torwarttrainer um das Quartett kümmern. „Ich freue mich auf diese Herausforderung. Wir haben in Weißwasser nun die Chance, mit vier talentierten Torhütern zu arbeiten. Sie sind allesamt in einem Alter, wo noch große Sprünge in der Entwicklung möglich sind, wenn intensiv an der Technik und Methodik gearbeitet wird“, sagt „Elle“.

Mithin ist aber nun auch nachvollziehbar, warum die Füchse gleich zwei der nur vier zu vergebenden Kontingentstellen mit Verteidigern besetzten. Patrik Parkkonen und Nick Bruneteau sollen den Defensivverbund deutlich stärken und den Schlussleuten möglichst viel Arbeit abnehmen. Während Marvin Cüpper bei den Dresdner Eislöwen und Jimmy Hertel in Kassel schon Zweitligaluft schnuppern konnten, betreten Maximilian Franzreb und Konstantin Kessler Neuland. Der gebürtige Bad Tölzer Franzreb kam für die Hamburg Freezers bereits in der DEL zum Zuge, musste sich aber nach dem Ausstieg der Norddeutschen aus der höchsten deutschen Spielklasse einen neuen Arbeitgeber suchen. Dagegen kam Kessler, der aus Berlin stammt, bisher fast durchweg im Nachwuchs des EC Bad Tölz zum Einsatz.

Von Sebastian Matthieu

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der siebente Dresdner Nachtlauf findet dieses Jahr am 19. August statt. Laut Mitteilung der Organisatoren von „Laufszene Events“ haben sich bereits etwa 2.000 Sportler für das Rennen angemeldet.

19.07.2016

Vor dem Abschied in die wohlverdiente Sommerpause schloss Jonas Folger Frieden. „Ich denke, dass mit diesem Wochenende der Sachsenring-Fluch besiegt ist“, sagte der 22-Jährige nach seiner Glanzleistung beim Großen Preis von Deutschland. Sein zweiter Platz auf dem bislang ungeliebten Kurs sorgte beim derzeit erfolgreichsten deutschen Motorrad-Piloten für mehr als nur ein gutes Gefühl.

19.07.2016

DSC-Dreispringerin Jenny Elbe wird künftig nicht mehr mit Zopf an den Start gehen, sondern eine andere Frisur wählen. Das soll ihr bessere Weiten garantieren – zumindest ein paar Zentimeter mehr.

18.07.2016