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Martin Wolfram weiterhin außer Gefecht

Wasserspringen Martin Wolfram weiterhin außer Gefecht

Für Wasserspringer Martin Wolfram vom Dresdner SC heißt das Motto derzeit wieder einmal „Geduld, Geduld“. Der 25-Jährige plagte sich in den letzten Wochen erneut mit Schmerzen in der Schulter herum. Bereits am 30. November hatte sich der Olympia-Fünfte vom Turm zum dritten Mal einer Schulter-OP unterziehen müssen.

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Martin Wolfram

Quelle: Archiv/Steffen Manig

Dresden. Für Wasserspringer Martin Wolfram vom Dresdner SC heißt das Motto derzeit wieder einmal „Geduld, Geduld“. Der 25-Jährige plagte sich in den letzten Wochen erneut mit Schmerzen in der Schulter herum. Bereits am 30. November hatte sich der Olympia-Fünfte vom Turm zum dritten Mal einer Schulter-OP unterziehen müssen, absolvierte danach Reha und Aufbautraining. „Ich habe es aber wohl übertrieben und die Belastung zu schnell hochgefahren“, bekennt der Schützling von Trainer Boris Rozenberg.

Das führte dann zu den Schmerzen. Deshalb musste sich Wolfram verschiedenen Untersuchungen unterziehen. „Zu Wochenanfang war ich noch einmal beim MRT. Die gute Nachricht war, dass nichts gerissen oder anderweitig kaputt ist. Aber es sind verschiedene Entzündungen an der Knochenhaut und an den Sehnen festgestellt worden“, berichtet der Pechvogel. In dieser Woche soll der Dresdner noch einmal eine Spritze bekommen, um die Heilung zu befördern. „Ich versuche trotzdem weiter, meinen Körper so gut es geht in Schuss zu halten. Allerdings konnte ich seit der Operation noch keinen einzigen Sprung ins Wasser absolvieren“, erläutert Martin Wolfram, der sich keinen Druck machen will.

Die Deutsche Meisterschaft Ende Mai muss der Elbestädter wohl aber abschreiben und auch für die Europameisterschaft Anfang Juni in Kiew (Ukraine) wird es eng. „Natürlich schreibe ich eine Teilnahme erst am Abflugtag ab“, zeigt sich das „Steh-auf-Männchen“ wie gewohnt kämpferisch. Wenn das Springen vom Turm für ihn zu früh käme, hat Wolfram zumindest einen „Plan B“: „Wir probieren jetzt mit Tina Punzel eine vereinsinterne Lösung für ein Mixed-Paar vom Dreimeterbrett“, verrät er. Das wäre sicher dann auch für die WM im Juli in Budapest (Ungarn) eine gute Kombination. Doch erst einmal muss die Schulter heilen.

Von Astrid Hofmann

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