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Maria Hartmann wird gefeiert und hat neue Pläne

Wasserspringerin Maria Hartmann wird gefeiert und hat neue Pläne

Für Maria Hartmann ging der Arbeitstag mit einer großen Überraschung los. Die DSC-Wasserspringerin, die bei der Masters-Weltmeisterschaft in Budapest dreimal Gold gewonnen hatte und am Sonntag wieder in der Heimat gelandet war, wurde mit einem Überraschungsempfang gebührend gefeiert.

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Bei einem Empfang zu ihren Ehren durfte sich Maria Hartmann über einen Scheck ihres Arbeitgebers, der Ostsächsischen Sparkasse, freuen, den sie aus den Händen der drei Vorstände Heiko Lachmann, Jens Kobarg und Ulrich Franzen (v. l.) erhielt.

Quelle: Maik Gaerber

Dresden. Für Maria Hartmann ging der Arbeitstag mit einer großen Überraschung los. Die DSC-Wasserspringerin, die bei der Masters-Weltmeisterschaft in Budapest dreimal Gold gewonnen hatte und am Sonntag wieder in der Heimat gelandet war, wurde von ihren Kolleginnen und Kollegen und dem Vorstand der Ostsächsischen Sparkasse Dresden mit einem Überraschungsempfang gebührend gefeiert.

Neustart nach 15 Jahren

Neben vielen Glückwünschen und Blumen erhielt die 32-Jährige auch einen Gutschein für das Dresdner Schwebebad zum Ausspannen sowie einen Scheck über 600 Euro. „Ich war natürlich total gerührt. Und ich freue mich, dass ich so viel Unterstützung erhalte, damit ich Job, Sport und Familie unter einen Hut bekommen kann. Nicht zuletzt hilft auch der Scheck, denn im Masters-Bereich muss man ja alle Kosten selbst tragen“, meinte die Dresdnerin, die nach 15 Jahre Pause wieder mit dem Wasserspringen begonnen hatte.

Dass es auf Anhieb drei Goldmedaillen werden, damit hatte sie nie gerechnet: „Mit einer hatte ich insgeheim geliebäugelt, aber niemals mit drei“, gibt sie zu. Der Schlüssel zum Erfolg sei dabei ihr Schwierigkeitsgrad gewesen, der noch etwas höher lag als bei den Konkurrentinnen.

Eine eher unliebsame Überraschung erlebte sie bei der Rückreise. „Die Lufthansa hatte am Sonntag den von mir vor einem halben Jahr gebuchten Flug von München nach Dresden gestrichen, so dass ich fast vier Stunden später zu Hause ankam“, berichtet sie. Die Zeit in München verging dennoch wie im Flug, denn ihre Freundin Annett Gamm (ehemalige DSC-Wasserspringerin, mehrfache Europameisterin) kam extra aus Schongau zu einem kleinen Schwatz vorbei.

Großes Ziel: Südkorea

Nach ihrer grandiosen WM-Premiere hat Maria Hartmann jetzt „Blut geleckt“ und ist hochmotiviert: „Nächste Woche geht es wieder in die Springerhalle. Ich habe schon genaue Pläne im Kopf, welche Sprünge ich wieder in mein Programm aufnehmen will und an welcher Technik ich arbeiten muss.“ Und auch die nächsten Wettkämpfe hat die „Gold-Marie“ schon im Auge. „Ich möchte jetzt jedes Jahr zumindest an den deutschen Meisterschaften und an den internationalen Höhepunkten teilnehmen. Nächstes Jahr finden die Europameisterschaften in Slowenien statt und in zwei Jahren folgt die WM in Südkorea. Beides habe ich fest im Visier“, verrät sie lachend.

Von Astrid Hofmann

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