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18:59 07.10.2018
Lokalmatador Tom Hoffmann vom SSV Heidenau war am Sonnabend überglücklich. Er holte nach langer Zeit mal wieder einen Sieg für die Gastgeber. Quelle: Daniel Förster
Heidenau

Das ist ein guten Omen für die Saison 2019: Beim Herbstpreis der Steher in Heidenau – dem letzten Freiluftrennen der Saison – haben die Lokalmatadoren vor gut 500 Zuschauern ein kleines Stückchen Radsport-Geschichte geschrieben. Mit Tom Hoffmann hat erstmals seit langem wieder ein Radsportler in den im gelb-blauen Farben des SSV Heidenau ein Steherrennen auf heimischer Bahn gewonnen. Im Gespann mit dem Heidenauer Schrittmacher René Kluge hatte der 22-Jährige sowohl im ersten Lauf über 15 km (60 Runden) als auch im dritten und mit 25 km (100 Runden) längsten Lauf die Nase vorn. Trotz eines vierten Platzes im zweiten Lauf über 20 km (80 Runden) sicherte sich der Zerspanungsmechaniker damit den Gesamtsieg.

Auf diesen hatte eigentlich Radprofi Franz Schiewer (27) aus Cottbus spekuliert. Der zweifache Europameister und zweifache Deutsche Meister (2017 und 2018) lag nach den ersten beiden Läufen in Führung, geriet allerdings im Finallauf wegen Problemen mit der Steher-Maschine, die sein Stamm-Tempogeber Gerd Gessler aus Bielefeld steuerte, ins Hintertreffen.

Ausgerechnet mitten im Endkampf begann das Motorrad zu stottern. Gerade als das Duo fünf Runden vor Schluss an zweiter Position lag, ging – offenbar mangels Sprit – der Motor aus. Der Schrittmacher des zuletzt erfolgsverwöhnten Duos (neun Siege 2018) versuchte zwar, das Motorrad wieder fit zu machen. Doch das misslang ihm. Dabei hätte laut der sportlichen Leitung ein Dreh am Reservehebel genügt. Auch Profis passieren Fehler, hieß es. Vor seinem dritten Platz im Finale hatte der Favorit noch den zweiten Rang im ersten Lauf belegt und den zweiten Lauf gewonnen. So erreichte das Team noch den dritten Platz im Gesamtklassement hinter dem punktgleichen Christian Passenheim (36) aus Dortmund mit Peter Bäuerlein aus Nürnberg.

Tom Hoffmann war von seinem Triumph selbst überrascht: „Dass es gar zum Sieg reicht, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, zumal ich vor drei Wochen gestürzt bin und jetzt ein anderes Steherrad nehmen musste.“ Keineswegs chancenlos war Heidenaus Steher-Neuling Armin Rohrmann. Im Gegenteil: Der 18-jährige fuhr das erste Steherrennen seiner jungen Radsportkarriere – er betreibt erst seit vier Jahren Radsport – und wurde auf Anhieb Gesamt-Vierter.

Von Daniel Förster

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