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Lea Johanna Dastich feiert ihr EM-Debüt

Eiskunstlauf Lea Johanna Dastich feiert ihr EM-Debüt

Die Eiskunstlauf-Freunde aus Dresden schauen am Donnerstag gebannt in die russische Hauptstadt. Bei den Europameisterschaften steigt Lea Johanna Dastich in den Wettkampf ein. Die Dresdnerin bestreitet in Moskau ihr Kurzprogramm und will sich dabei eine gute Ausgangsposition für die Kür am Sonnabend verschaffen.

Lea Johanna Dastich während ihres Kurzprogramms bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin.

Quelle: dpa

Dresden. Für das Dresdner Eiskunstlauf-Talent Lea Johanna Dastich wird es in Moskau ernst. Die 17-Jährige gibt in der russischen Hauptstadt ihr EM-Debüt und bestreitet am Donnerstag die Kurzkür, am Sonnabend steht die Kür auf dem Programm. Der Schützling von Trainerin Anett Pötzsch hatte sich in diesem Winter das EM-Ticket mit ihren guten Leistungen und Platz zwei im internen Ranking hinter Nicole Schott erkämpft. Die Oberstdorferin, die vom Ex-Dresdner Michael Huth trainiert wird, hat ihre EM-Premiere bereits 2015 bestanden und erreichte bei der EM im vergangenen Jahr den zehnten Platz. Während die deutsche Meisterin Nicole Schott, die auch den einzigen Olympia-Startplatz sicher hat, erneut unter die Top Ten laufen will, soll die Dresdnerin vor allem Erfahrungen sammeln. Sie beendet übrigens eine lange Durststrecke für den Dresdner Eiskunstlaufsport, denn zuletzt vertrat Simone Koch 1988 die Farben von Elbflorenz bei einer EM. Zwar gewann Evelyn Großmann im Jahr 1990 sogar den Titel, doch die gebürtige Dresdnerin startete damals für Chemnitz.

Lea Johanna Dastich hatte im Juli ihren Lebensmittelpunkt nach Mannheim verlegt. Sie folgte ihrer Trainerin, die aus privaten Gründen nach Frankfurt/Main zog und in Mannheim am Stützpunkt eine Trainerstelle antrat. Obwohl gerade die schulische Umstellung nicht ganz leicht war, entwickelte sich das Talent hervorragend. Vor allem sprungtechnisch hat sie ihre Stärken, konnte sich aber auch läuferisch und ausdrucksmäßig weiter verbessern. „Sie kann bei der EM ohne Druck laufen. Natürlich hoffe ich, dass sie ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen kann und ihr ein gutes Debüt gelingt“, meint Anett Pötzsch vor dem ersten EM-Auftritt ihres Schützlings.

Von Astrid Hofmann

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