Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Sport Regional Lausitzer Füchse kündigen Trainer Robert Hoffmann
Sportbuzzer Sport Regional Lausitzer Füchse kündigen Trainer Robert Hoffmann
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:58 18.07.2018
Robert Hoffmann ist nicht mehr Trainer in Weißwasser. Quelle: Foto: Gunnar Schulze
Weißwasser

„Die Situation, die nun entstanden ist, ist für uns eine Katastrophe!“ Weißwassers Geschäftsführer Dirk Rohrbach ist das Entsetzen über die Trennung von Trainer Robert Hoffmann ins Gesicht geschrieben. Damit fand der bisher so ruhig und harmonisch verlaufende Sommer bei den Lausitzer Füchsen ein jähes Ende.

Erst konnte das Gros der letztjährigen Mannschaft mit drei von vier Ausländern sowie den Leistungsträgern Feodor Boiarchinov, David Kuchejda oder Steven Bär gehalten werden. Verstärkungen wie Clarke Breitkreutz oder Oliver Granz ließen aufhorchen. Coach Hoffmann, der mit den Blau-Gelben den Klassenerhalt gesichert hatte, blieb. Chris Straube wurde als neuer Co-Trainer geholt. Die Vorfreude auf die kommende Spielzeit bescherte den Oberlausitzern einen neuen Dauerkartenrekord. Nun ist es vorbei mit der Idylle. Denn der EHC hat seinem Headcoach gekündigt.

„Die differierenden Standpunkte waren trotz diverser Versuche nicht mehr zu vermitteln. Das ist für uns, erst recht unmittelbar vor dem Start in die Saisonvorbereitung, sehr bedauerlich. Nachdem wir erkennen mussten, dass die Basis für ein weiteres vertrauensvolles Miteinander nicht mehr vorhanden war, wurde die Trennung alternativlos“, erklärt Rohrbach den Schritt. Der Konflikt entspann sich an der Personalie Chris Straube. Ende Mai war der 44-jährige Deutsch-Kanadier als Co-Trainer verpflichtet worden – nach dem ausdrücklichen Willen von Robert Hoffmann, der sich seinen Assistenten praktisch aussuchen durfte. Schon wenig später aber kam es zu Differenzen in der Planung sportlicher Belange mit Blick auf die Saisonvorbereitung.

Das von „Hoffe“ eingeforderte 100-prozentige Vertrauen war schnell dahin. Es kam zum Zerwürfnis. Hatte Robert Hoffmann schon als Spieler weder sich noch den Gegner geschont, so blieb der stets konsequente, gebürtige Weißwasseraner auch diesmal unversöhnlich. Man möge sich entscheiden – er oder der Co-Trainer – soll er gefordert haben. „Nach vielen intensiven Gesprächen ist es uns nicht gelungen, einen gemeinsamen Nenner für die Bewältigung der vor uns stehenden Aufgaben zu finden“, beschreibt Rohrbach das Ende aller Bemühungen: „Die Trennung ist durch Vorkommnisse in den vergangenen Wochen im Zusammenhang mit der Personalie Chris Straube notwendig geworden.“

Nach der Kündigung ist vor dem neuen Vertragsschluss. Denn inzwischen suchen die Füchse auf Hochtouren nach einem Hoffmann-Nachfolger. Die Zeit drängt: Am 1. August ist offizieller Trainingsauftakt.

Von Sebastian Matthieu

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit November 2017 gehört sie zum DSC-Aufgebot, jetzt kann die 18-Jährige auch die nächsten drei Jahre in Dresden planen: Der deutsche Pokalsieger und die Pfälzerin einigten sich auf einen neuen Vertrag.

18.07.2018

Für den 14. Sparkassen Festungslauf Königstein am 10. August dieses Jahres sind bereits über 300 Anmeldungen bei den Organisatoren eingetroffen. Dazu zählt seit dem Wochenende mit Franziska Kranich aus Niesky auch eine der besten Läuferinnen Sachsens.

18.07.2018

DSC-Dreispringerin Jenny Elbe hat die Saison abgebrochen. Nach überstandener Gürtelrose-Erkrankung machte der 28-Jährigen eine Fersenprellung einen Strich durch die Rechnung. Damit ist auch der Traum von der Teilnahme an der Heim-EM in diesem Jahr in Berlin endgültig zerplatzt.

18.07.2018