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18:43 29.11.2017
Trainer Hannu Järvenpää. Quelle: Gunnar Schulze
Weißwasser

„Es gibt Zeiten, da macht es einem wenig Spaß, Trainer zu sein. So eine Zeit ist jetzt gerade“, erklärte Weißwassers Trainer Hannu Järvenpää wenige Minuten nach dem 1:4 seiner Lausitzer Füchse beim EHC Freiburg: „Sie sehen hier einen sehr enttäuschten Coach.“ Einmal mehr unterlagen die Ostsachsen bei einem der Tabellennachbarn. Und wie schon so oft war es nicht der überragende Gegner, der die Niederlage einläutete, sondern das Füchse-Team mit viel zu vielen Nachlässigkeiten selbst.

Ja, die Freiburger hatten Verstärkung vom DEL-Kooperationspartner aus Schwenningen bekommen. Und Torhüter Marco Wölfl, zuletzt mit einem Zu-Null-Spiel für den SERC gegen die Kölner Haie, bot auch im Dress der Schwarzwälder ein starkes Match. Doch die Blau-Gelben hatten genügend Chancen für eigene Treffer, die zu leichtfertig ungenutzt blieben. Und weil es auch im Defensivverbund momentan nicht mehr stimmt, wurde erst vorne nicht getroffen, während es schon bald hinten klingelte.

Damit ist die sportliche Krise nun endgültig im Fuchsbau angekommen. Die Oberlausitzer sind die Mannschaft der DEL2, die die wenigsten Tore schoss und die meisten kassierte. Das ist kein Sprungbrett für tolle Erfolge. Gefahr für das Tor der Wölfe beschwor in Freiburg fast ausschließlich der Sturm mit den Nachverpflichteten Roope Ranta und Jeff Hayes herauf. Ab und an erarbeitete sich Viktor Lennartsson, der ab der Spielmitte an die Seite von Ranta und Hayes beordert wurde, mit Einzelaktionen Einschussmöglichkeiten. Die letzte Entschlossenheit in den Zweikämpfen, der unbedingte Wille, Tore auch zu erzwingen und die nötige Grundaggressivität aber fehlte den Weißwasseranern.

„Früher oder später wird sich das Blatt zu unseren Gunsten wenden. Dann holen wir unsere Punkte. Die guten Zeiten für uns kommen noch“, übte sich Hannu Järvenpää in Zweckoptimismus. Schon am Freitag geht es für die Füchse beim SC Riessersee weiter. Dann definitiv nicht mehr zur Mannschaft wird Yannik Mund gehören. Der Verteidiger, eine von vielen unglücklichen Verpflichtungen vor der Saison, wechselt zu MH Automatyka Gdansk in die polnische Liga.

Von Sebastian Matthieu

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