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Lausitzer Füchse schöpfen neue Hoffnung

Eishockey Lausitzer Füchse schöpfen neue Hoffnung

Damit hatten nur die kühnsten Optimisten gerechnet: Die Lausitzer Füchse haben am Dienstag überraschend mit 4:1 gegen den amtierenden Zweitliga-Champion Frankfurt gewonnen und sich im Kampf um die Pre-Play-offs zurückgemeldet. Nur sechs Punkte Rückstand haben die Ostsachsen nun auf Bad Nauheim, den kommenden Gegner.

Roope Ranta (Mitte) nimmt es gleich mit drei Frankfurtern auf.

Quelle: Gunnar Schulze

Weißwasser. Kommen die Lausitzer Füchse zwar spät, in Sachen Klassenerhalt aber doch noch nicht zu spät ins Rollen? Vor dem letzten Viertel der Hauptrunde der DEL 2 rangieren die Ostsachsen auf Rang elf. Für die Qualifikation zu den Pre-Play-offs, verbunden mit dem vorzeitigen Klassenerhalt, ist das Erreichen von mindestens Platz zehn erforderlich. Durch den 4:1-Erfolg am Dienstag über den amtierenden Zweitliga-Champion Frankfurter Löwen konnten die Blau-Gelben bei der gleichzeitigen Niederlage des Zehnten, der Roten Teufel Bad Nauheim, den Rückstand auf die Hessen auf (nur) noch sechs Zähler verkürzen. Und am Freitag kommt es in der Kurstadt zum direkten Duell.

Die Siegesserie der Weißwasseraner ist nach dem Dreier gegen Frankfurt auf nun vier Spiele angewachsen. Viel wichtiger aber ist die Erkenntnis, dass die Füchse gegen die Löwen wirklich schlau agierten. Denn heuer wurde nicht ungestüm an- und ins Verderben gerannt. Vielmehr war vor allem das erste Drittel stark taktisch geprägt und kam einem Abtasten gleich. Offensichtlich hatten die Cracks aus der Mainmetropole gehörigen Respekt vor den Oberlausitzern, nachdem die die beiden bisherigen Aufeinandertreffen mit 6:1 (heim) und 5:4 nach Verlängerung (auswärts) gewonnen hatten.

Einmal mehr erwiesen sich Anders Eriksson und Roope Ranta als kongeniales Duo, das die Löwen fast im Alleingang erlegte. Der Schwede und der Finne ragten mit je drei Scorerpunkten aus der insgesamt geschlossen auftretenden Füchse-Mannschaft noch heraus. „Ich habe es immer gesagt – wir brauchen Zeit. Die Jungs haben gelernt und sich vor allem für den hohen Aufwand nun endlich belohnt“, bilanzierte Coach Robert Hoffmann zufrieden, der zum Ende der Woche noch einen ausländischen Verteidiger als Neuzugang erwartet. Und tatsächlich sind die Ostsachsen nun auch wieder in Schlagweite zum „sicheren Ufer“. Da will es der Spielplan so, dass es am Freitag in Bad Nauheim sozusagen zum direkten Aufeinandertreffen im Kampf um Rang zehn kommt. Und auch am vorletzten Hauptrundenspieltag (2. März) treten Weißwasser und die Roten Teufel nochmals gegeneinander an. Nachdem die Füchse am Mittwoch frei hatten, beginnt am Donnerstag die konzentrierte Vorbereitung auf das so wichtige Sechs-Punkte-Spiel. Und der EHC hat mit den Kurstädtern ohnehin noch eine Rechnung offen: Am 3. Januar unterlag man den Nauheimern sang- und klanglos auf eigenem Eis – mit 0:7.

Von Sebastian Matthieu

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