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Sport Regional Lausitzer Füchse feiern Rückkehr des Erfolgsgaranten
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10:03 21.11.2017
Jeff Hayes Quelle: imago
Weisswasser

Die Ansetzungsplaner der DEL2 wollten es so, dass die Lausitzer Füchse nach dem spielfreien Wochenende wegen der Deutschlandcup-Pause gegen den amtierenden Meister, die Frankfurter Löwen, und den Tabellenführer Bietigheim Steelers antreten mussten. Nach dem eher durchwachsenen Saisonauftakt und angesichts bis dato nur einer Neuverpflichtung – Roope Ranta kehrte zu den Blau-Gelben zurück – schien die Aussicht auf Zählbares eher gering. Doch dann fegten die Järvenpää-Schützlinge die Hessen in einer mitreißenden Partie mit 6:1 vom Eis. Ranta legte zwei Treffer für Anders Eriksson auf. Weißwasser siegte auch in der Höhe verdient.

Die Hoffnung, mit neuem Selbstbewusstsein und mehr Durchschlagskraft im Angriff vielleicht auch auswärts dem Spitzenreiter Punkte abzuringen, hielt dann nur etwa 30 Minuten. Zwar erzielte Ranta sein erstes Tor nach seinem Comeback in der Lausitz. Mit 6:1 setzten sich die Steelers am Ende aber deutlich durch. „Vielleicht haben wir am Freitag ein paar Körner zu viel gelassen“, rätselte Trainer Hannu Järvenpää nach der Partie im Ellental, in der die Ostsachsen lange defensiv ganz ordentlich standen, nach vorn aber die Wucht vom Freitag vermissen ließen. Dass sich mit Ranta, Eriksson und Artur Tegkaev eine Sturmformation gefunden hat, die gehobenes Zweitliganiveau verkörpert, war auch in Bietigheim nicht zu verkennen. „Wenn die Füchse ein Tor geschossen hätten, bevor wir das zweite gemacht haben, wäre es sicher eine ganz andere Partie geworden“, orakelte Steelers-Trainer Kevin Gaudet. So aber zeigte der Liga-Primus seine ganze Klasse und schickte „17 traurige Spieler und ein enttäuschtes Trainer-Team“ (O-Ton Hannu Järvenpää) auf die Heimreise.

Eine frohe Botschaft gab es auf der Rückfahrt aber dennoch. Denn die Cracks erfuhren, dass mit Jeff Hayes ein zweiter Erfolgsgarant des Vorjahres in den Fuchsbau zurückkehrt. Gestern um 13.40 Uhr landete der Kanadier in Berlin-Tegel. Der 28-Jährige war im Vorjahr mit 56 Punkten aus 46 Spielen (20 Tore/36 Assists) der Topscorer der Füchse. Gemeinsam mit Patrik Parkonen wechselte Hayes vor der Saison zu BIK Karlskoga nach Schweden, wo er mit drei Toren und zwei Vorlagen aus 17 Partien hinter den Erwartungen zurückblieb. Nachdem am Wochenende sein Vertrag mit dem schwedischen Zweitligisten aufgelöst wurde, war der Weg zurück zu den Oberlausitzern frei.

Die präsentierten sich beim ersten Spiel nach der Länderspielpause gegen Frankfurt wie verwandelt. „Die Unterbrechung tat uns gut. Wir haben die Köpfe frei bekommen und neuen Mut getankt. Außerdem hat Roope viel Energie ins Team gebracht“, erklärte Anders Eriksson, der mit je zwei Toren und Vorlagen zum Matchwinner gegen die Löwen avancierte. Wenn jetzt auch noch Jeff Hayes einschlägt, könnten den Füchse-Fans wieder bessere Zeiten bevorstehen. Wohin die Reise geht, werden die kommenden fünf Spiele innerhalb von zehn Tagen zeigen. Denn dann geht es auswärts gegen Heilbronn, Freiburg und Riessersee, während man daheim Ravensburg und Bad Tölz empfängt.

Von Sebastian Matthieu

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