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Lausitzer Füchse erwarten Bad Nauheimer

Eishockey Lausitzer Füchse erwarten Bad Nauheimer

Die Cracks aus Ostsachsen haben am Mittwochabend ein Heimspiel. Gegen den EC Bad Nauheim möchte die Truppe von Trainer Robert Hoffmann unbedingt punkten, denn ohne frische Zähler wird es immer schwerer, den bitteren Gang in die Abstiegsrunde zu vermeiden. Doch im Fuchsbau ist man zuversichtlich.

Trainer Robert Hoffmann wünscht sich gegen Bad Nauheim natürlich einen Sieg.

Quelle: imago

Weißwasser. Angesichts der aktuellen Tabellenkonstellation in der DEL2 sind die Lausitzer Füchse zum Start in das Jahr 2018 geradezu zum Erfolg verpflichtet. Denn nachdem das letzte Match im alten Jahr gegen den Spitzenreiter aus Bietigheim mit 2:4 verloren ging, beträgt der Rückstand in der Tabelle auf Rang zehn, der den vorzeitigen Klassenerhalt und das Vermeiden der Abstiegsrunde bedeuten würde, nun schon acht Punkte.

Tabellenzehnter ist übrigens der EC Bad Nauheim. Und eben die Hessen sind am Mittwochabend ab 19.30 Uhr zu Gast im Fuchsbau. Damit verkommt die Partie gegen die Roten Teufel praktisch zu einem wichtigen „Sechs-Punkte-Spiel“. Dabei könnten die Weißwasseraner, die momentan nur Zwölfter sind, viel besser dastehen. „Egal, was andere behaupten mögen – wir haben eine gute Mannschaft beisammen. Seit Robert Hoffmann das Team übernommen hat, haben wir uns auch spielerisch stark verbessert. Umso mehr ärgert der Blick auf die Tabelle. Denn wir kommen da unten einfach nicht raus. Im Gegenteil. Da gewinnen wir in Frankfurt, und trotzdem wird der Abstand nach oben größer“, ärgert sich EHC-Top-Scorer Anders Eriksson.

Auch zum Warum hat der Schwede sofort die Antwort parat: „Wir haben 70 bis 80 Prozent der Niederlagen kassiert, weil wir zu blöde, individuelle Fehler machen. Wir waren nicht schlechter als beispielsweise Freiburg, Crimmitschau oder jetzt Bietigheim. Aber während die unsere Fehler gnadenlos bestrafen, schaffen wir das dann, wenn der Gegner patzt, nicht oder zumindest zu selten.“ Der 32-Jährige ist dabei einer der Füchse-Spieler mit der meisten Eiszeit. Im Schnitt 30 bis 35 Minuten pro Partie steht der „Goldhelm“ auf dem Feld. „Bevor ich bei den Füchsen unterschrieben hatte, kannte ich die Liga nicht und wusste daher nicht so genau, was mich erwartet. Aber dass es für unsere Mannschaft so schwierig würde, damit hatte ich nicht gerechnet“, räumt der Stürmer ein, der einen Plan hat, wie sich ein konstanterer Erfolg einstellen könnte: „Bisher haben wir recht attraktiv gespielt und gekämpft, aber oft verloren. Wir müssen so schnell als möglich lernen, unser Spiel einfach zu halten, die kleinen Fehler abzustellen und so zu gewinnen. Jeder von uns muss in jedem Wechsel hart arbeiten und sein Bestes geben.“

Vermutlich werden die Ostsachsen heuer gegen Bad Nauheim wieder nur mit drei Reihen antreten können. Denn neben dem Langzeitverletzten Marius Stöber (Mittelfußbruch) wird auch Roberto Geiseler (Schädelprellung) ausfallen. Hinter dem Einsatz von Feodor Boiarchinov (Hand) steht noch ein Fragezeichen.

Von Sebastian Matthieu

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